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Samstag, 28. Mai 2011

Die entmachteten Bürger:
In den USA und in der BRD entscheiden Maschinen über die Demokratie

Es klingt im ersten Moment mehr als unglaublich - aber es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit:
Weil der amerikanische Präsident Obama keine Zeit zur persönlichen Unterschrift in Washington hatte - aktuell befindet er sich in Frankreich - hat er eine Unterschriftenmaschine die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze unterschreiben lassen.
Ein persönliches Erscheinen war somit nicht mehr nötig.


Und auch in Deutschland ist Demokratie eigentlich nur noch "Nebensache": In Hamburg und Bremen werden die Boxen mit den noch ungezählten Wahlzetteln über Nacht nach der Wahl zentral an einen Ort gebracht, um die Stimmzettel dann anschließend auszuzählen.

Man überlegt derweil sogar, den neuen Personalausweis für das "Wählen über das Internet" zu benutzen -
ganz Entgegen aller Positionen des Bundesverfassungsgerichtes.
Dieses hatte eindeutig zum Thema "Wahlmaschinen" und auch zu generellen Abläufen bei einer demokratischen Wahl in der BRD geurteilt:
Der Bürger muss zu jedem Zeitpunkt selbst überprüfen können, dass eine Wahl unabhängig und demokratisch durchgeführt wird.
Das ist bei einem Wahlcomputer nicht möglich; genau so wenig wie bei der zentralen "Sammelpolitik" in Hamburg und Bremen, oder bei einer initiierten "Internet-Wahl".

Quelle: Spiegel , Law Blog

Freitag, 27. Mai 2011

Wo bleiben eigentlich die Steuergelder?
Heute: Hubschrauber-Jagd auf Sprayer

Man könnte glauben, es handele sich um einen schlechten Scherz - doch in Karlsfeld (Bayern) machte die Polizei bereits im Februar mit einem Hubschrauber Jagd  auf Jugendliche. Ihr Vergehen: Die beiden 18-jährigen hatten eine Lärmschutzwand mit ihren Spraydosen verziert.
Der eine der beiden wurde unmittelbar durch ein Streife gefasst, der Kumpane machte sich zu Fuss aus dem Staub. Um diesen dann auch noch zu finden, wurde ein Hubschrauber angefordert...
Die Schadenshöhe der Sprayaktion: 1000 Euro. Kosten des Hubschraubereinsatzes? Unbekannt.

Quelle: Süddeutsche

Donnerstag, 26. Mai 2011

"Keine Angst- wir machen nur eine Umfrage."

Die Verbraucherzentrale warnt vor einem neuen Trick von Zeitungsdrückerkolonnen, den auch wir in den Fussgängerzonen des Ruhrgebiets nachverfolgen konnten:
Geworben wird für eine kostenlose Zeitschrift, die von arbeitslosen und obdachlosen Jugendlichen erstellt würde - ähnlich wie z.B. die (durchaus seriöse) Obdachlosenzeitung "Bruno".
Das jugendliche Zeitungsformat soll durch die Werbesponsoren finanziert sein und muss angeblich lediglich verteilt werden. Dadurch bekommen die Jugendlichen Geld und sogar Ausbildungsplätze - so wird es zumindest versprochen.
Was man selbst dazu beitragen soll? Man soll regelmäßig Bescheid geben, ob die Zeitung auch im Briefkasten ankommt. Dafür soll man dann ein Formular mit der Adresse ausfüllen und unterschreiben -
und schon ist es passiert:
Mit der Unterschrift bestätigt man ein Abonement von um die 190 Euro.
(weiter lesen)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Zum Handtuchtag RFID in Handtüchern und Kleidung:
Ade, dem Handtuchklau

Heute ist der Handtuchtag - in Gedenken an Douglas Adams:
Zeit etwas interessantes über Reisen und von Handtüchern zu erzählen.

In vielen Hotels ist man derweil das Stehlen von Handtüchern und Bademänteln ziemlich leid, denn es entstehen den Hotelketten durch diesen nicht mehr als "Kavalierdelikt" zu bezeichnenden Umstand gleich Schäden in Hunderttausende pro Jahr. Für manche der kleinen Hotelketten die mit den Dumpingpreisen der "großen" kämpfen sind das nicht mehr "Peanuts".
So fängt man dort an, in die Textilien billige kleine RFID-Chips einzunähen.

Der Clou: So weiss man immer durch eine simple Ortung, wo die betreffende Person sich im Haus befindet - z.B. im Zimmer "nebenan" - und die Tür könnte man eigentlich so auch automatisch über den Chip in der Kleidung öffnen.
Und wenn sich ein Bademantel oder Kissen in das Zimmer nebenan verirrt, dann weiss das Personal auch, dass es morgens 2x Frühstück bringen muss...

Quelle: Futurezone

Dienstag, 24. Mai 2011

EU-Grenzverkehr:
Mit Grenzkontrollen und Blockade "unerlaubter" Inhalte

Während in der EU sich nun auch die osteuropäischen Nachbarn in allen Mitgliedsstaaten frei bewegen dürfen, ist das für Informationen noch lange nicht gewünscht: Die EU-Komission "Law Enforcement Working Party" des EU-Ministerrates plant fröhlich ein Zensurnetz nach chinesischem Vorbild: Jedes Land soll den "Datendurchgang" Scannen und ggf. unterbinden.

Das man vor einigen Tagen noch das "Zugangserschwernisgesetz" verbannt hatte, stört da niemanden mehr.

Auch der Iran arbeitet derweil daran, "sein" Internet nach islamischen Gesichtspunkten, auszurichten -
ein "Halal Internet" halt.

Quelle. Arbeitskreis Zensur

Montag, 23. Mai 2011

Und auch heute mal wieder:
Atomkraft ist sicher.

Der Eon-Konzern hat am 22. März bekannt gegeben, dass es im AKW Isar 1 fünf Stunden nach einer angeblich "sicheren" Trennung vom Netz zu einer Reaktorschnellabschaltung gekommen ist.
Als Ursache wurde "eine Absenkung des Füllstandes im Reaktordruckbehälter" genannt.

Quelle: Telepolis

Sonntag, 22. Mai 2011

Stell dir vor wir hätten ein AKW
und keiner brauchts...

Seit dem 21.05. sind grade noch einmal 4 der 17 AKWs in Deutschland am Netz - teilweise auf Grund von Wartungsarbeiten. Man sieht also, dass der Ausstieg sogar sehr sehr sehr schnell geht, wenn man denn nur will.
Auch in Spanien probt man AKW-frei: hier sind nur noch die hälfte der Atomkraftwerke in betrieb.
Und was passiert?

Nichts.

Keine Energieengpässe in Europa.
Kein Zusammenrbruch des Stromnetzes.

Alles ist in Ordnung.

Quellen: Telepolis , Telepolis

Mittwoch, 18. Mai 2011

Der nächste Störfall bitte:
AKW Grafenrheinfeld hat einen Rohrriss im Primärkreislauf.

Im AKW Grafenrheinfeld ist ein Rohrriss im Primärkreislauf aufgetreten. Wie immer bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Hälfte des Rohrrisses soll bereits aus den Anfangstagen des Kraftwerkbetriebes im Jahre 1982 stammen.

Quelle: Mainpost

Dienstag, 17. Mai 2011

USA: 1/3 der Atomkraftwerke sind durchgefallen

Bei einem initiierten Stresstest der amerikanischen Atomkraftwerke stellte sich heraus, dass gleich ein Drittel der Probanden Mängel aufwiesen. Und dabei handelte es sich lediglich um provozierte Probleme: Die "wirkliche" Anzahl der unsicheren USA-Kernkraftwerke bei "unbekannten" Tests dürfte sicherlich höher liegen.

Quelle: Spiegel

Montag, 16. Mai 2011

Komm, wir bauen die Mauer wieder auf

Die Flüchtlingswellen machen Frankreich und  Italien schwer zu schaffen: Immer mehr Flüchtlinge reisen mit Übergangspapieren quer durch die EU; ein Grund für beide Staaten darüber nachzudenken, die Grenzen wieder hoch zu ziehen und das Schengen-Abkommen aufzuweichen.

Quelle: Stern

Sonntag, 15. Mai 2011

EU: Homosexuelle haben gleiche Rentenansprüche

Der EU-Gerichtshof bestätigte gleiche Rentenansprüche für homosexuelle Partner.
Schade allerdings, dass in Bayern Menschen mit homosexuellen Neigungen noch immer auf dem Amtsgericht "verpartnern" müssen...

Quelle: Stern

Samstag, 14. Mai 2011

Nach "No-Fly" nun auch die "No-Ride"-Liste

Nicht nur, dass viele Personen in den USA auf Grund von "Terror" nicht mehr fliegen dürfen: Es gibt nun auch eine "No-Ride-Liste".
Wie in kommunistischen Staaten wird "Terror- und Verdächtigen" jegliche Mobilität und sicherlich auch bald das Reisen in das Ausland verboten.

Vor Monaten wurden abstruse Fällse bekannt, in denen z.B. sechsjährige Pfadfinder nicht mehr ohne volle Durchsuchung fliegen durften, weil sie ein Taschenmesser besaßen.

Ob demnächst auch Sanitäter und Chirurgen vorsichtshalber auf No-Fly und No-Ride-Listen auftauchen werden, ist nicht bekannt.

Quelle: Reuters

Freitag, 13. Mai 2011

Nachts "Zocken" macht depressiv!

In einer Studie wurde nachgewiesen, dass nächtliches Computer-Zocken depressiv mach. Anscheinend wird durch das "Arbeiten" und dabei fehlende Tageslicht zu wenig an Glücksmachern wie Dopamin im Hirn ausgeschüttet. In einer Testgruppe ließ sich das ganze wissenschaftlich nachweisen.
Vor einem Jahr

Quelle: Futurezone , Stangler.AT , Welt

Donnerstag, 12. Mai 2011

Windows-Tipps:
"C:\Program Files\HP\Digital Imaging\Skins\oov1\skin.xml" is missing.

Wer einen Drucker der HP-OfficeJet 7210-Serie installiert, kann schon einmal probleme bekommen:
Nach der Installation unter Windows-XP treten Fehlermeldungen wie 'Die Datei "C:\Programme\HP\Digital Imaging\Skins\oov1\skin.xml" konnte nicht gefunden werden.' auftreten -
Immer dann, wenn man dem Gerät z.B. Blätter zum Scannen einlegt.
Auch sonst ist die Installation etwas "ruckelig".

Doch wie geht's -
wie kommt man hier weiter? (weiter lesen)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Der nächste bitte:
Störfall in AKW Biblis

Greenpeace berichtet über einen Störfall in Biblis A, der bereits am 20. Oktober im letzten Jahr statt fand.
Nach Ansicht des hessischen Umweltministeriums und der RWE wäre dieser Störfall aber natürlich "nicht meldepflichtig" gewesen.

Eine Dichtung im inneren Reaktordruckbehälter hatte ihren Dienst versagt; die äußere Druckbehälterdichtung verhinterte schlimmeres. Ob der Schaden derweil behoben wurde, ist nach wie vor unklar.

Eine komplette Pannenstatistik der so sicheren deutschen Kernkraftwerke finden Sie auf den Seiten von Greenpeace.

Quelle: Greenpeace , Stern

Dienstag, 10. Mai 2011

Importierte Cholera in Haiti

Ein Bericht der UN bestätigt nun, was schon lange von Haitis Bevölkerung vermutet wurde: Die UNO Blauhelmtruppe "MINUSTAH" hat Cholera vom Asien-Typ "El Tor" und "Ogawa" eingeschleppt.

Seit Oktober 2010 sind derweil ca. 5000 Menschen an der Edepemie verstorben, weit über 300.000 sollen infiziert sein.
Immer wieder wurden Stimmen laut, nach denen die Seuche sogar absichtlich eingeschleppt wurde.

Quelle: Telepolis

Montag, 9. Mai 2011

Ausgeknocked:
Das Ende für den "Hot-Button"

Bei 9LIVE gab es einen Schlag auf die Zwöf - und nun scheinen die Lichter aus zu gehen: Nach Zehn Jahren wird nun über den Sendeschluss für 9LIVE verhandelt.

Von Juni an sollen keine weitern Werbe-Live-Shows mehr gesendet werden. Bis dahin gibt es Serien und Filme.

Anschließend wird über eine Fortführung mit dem Programm von Sixx überlegt.

Quelle: SZ

Sonntag, 8. Mai 2011

Windows-Tipps: Das klassische XP-Startmenü in Windows7

Vielen ist das neue Startmenü in Windows7 mehr als unlieb - nur leider lässt sich von Haus aus nicht mehr das "klassische" Startmen+ aufrufen.

Auf "Sourceforge" hat sich eine Projektgruppe gefunden, welche sich dem Problem gewidmet hat: Dort können Benutzer ein kostenloses Tool herunter laden, welches das "alte" XP-Menü wieder zurück gib.

Samstag, 7. Mai 2011

Vorsicht bei Produkten aus den USA:
Multiresistente Bakterien in Fleischprodukten etc.

In den USA wüten derweil Multiresistente Bakterien in den Nahrungsmitteln - das machte das Translation Genomics Research Institute (TGen) in einer Studie aus.
Dieses führt routinemäßig Proben an Fleisch in den USA durch; dabei wurde besonders oft Staphylococcus Aureus immer wieder gefunden. Dieser hat oft gegen mehr als 3 Antibiotika Resistenzen entwickelt.

Quelle: Telepolis

Donnerstag, 5. Mai 2011

Und wieder ein Atom-Leck -
Gleich nebenan in Spanien

Im Nordosten Spaniens, genau gesagt im Kernkraftwerk Ascó I in Madrid, sind am Donnerstag 25.000 Liter radioaktives Kühlwasser aus dem Primärkreislauf ausgetreten. 14 Mitarbeiter standen knöcheltief in der radioaktiven Brühe - für die natürlich nie eine Gefahr bestand, denn schließlich trugen Sie ihre Schutzkleidung und es handelt sich um ein sicheres Atomkraftwerk -
Wie alle Atomkraftwerke in der EU.

In Spanien wurde aber immerhin schon 1983 ein Baustopp für weitere AKWs eingeläutet.
Das Kernkraftwerk Garoña, baugleich vom Typ Fukushima, darf noch bis 2013 am Netz bleiben. 
Quelle: TAZ

Mittwoch, 4. Mai 2011

Was stört die EU ein Atomunfall in Fukushima?

Kurz nach Fukushima kündigte die EU "Stresstests für alle AKWs innerhalb der EU" an, daraus geworden ist allerdings rein garnichts.

Noch immer brütet man für die 146 europäischen Atomkraftwerke verschiedene Sicherheitsvorschriften aus, deren Anforderungen seither nach und nach reduziert werden. So möchte man nur noch Erdbeben, Flutwellen oder extreme Temperaturschwankungen testen; Simulierte Probleme mit der Stromversorgung, der Kühlung und Aggregaten nach Terrorangriffen, menschlichen Bedienfehlern oder Notfallsituationen wird es auf Druck von Frankreich und Großbritannien, die den Großteil der europäischen Kernkraftwerke betreiben, allem Anschein nach nicht geben.

Schon allein deshalb, weil unabhängige EU-Prüfer keinen Zutritt zu den Atomanlagen erhalten werden, sollen sich die Betreiber doch einfach "selber testen".

Sie glauben, sie hätten grade ein Dejavu?

Quelle: SZ

Dienstag, 3. Mai 2011

Ehy Zongkontähst is voll schwul!
Peinliche Druckfehler im Song-Contest-Begleitheft

Es scheint, als ob jemand das geistige Niveau der Veranstaltung und das Druckerzeugnis auf die gleiche Höhe bringen wollte, als er die Vorlage für das Begleitheft des Eurovisoin Song Contests zum Druck brachte; vielleicht handelt es sich aber auch um einen unverstandenen Künstler der Redaktion - die Wellen schlagen zumindest recht hoch:
Auf Seite 45 wurde z.B. aus dem Programmpunkt "Aktionstag für Schulen" ein "Aktions-Tag der Schwulen", der nun mit einem post-modernen Aufkleber-Patchwork überklebt wurde. Wollte der Künstler damit andeuten, dass "sie" "unter uns sind" - heimlich still und leise - in Schulen und auf dem Contest?
Auf der Ummantelung wurde aus "Welcome to Duesseldorf" in der englischen Ausgabe ein "Wielcome to Duesseldorf", welches nun mit einem Edding geschwärzt wurde -
Vielleicht wollte man damit aufmerksam machen, dass man sich den Event auch hätte sparen können.

Ob in der Rubrick "Nachtleben" aus der Alt-Stadt eine Kölsch-Stadt geworden ist - oder man die Besucher gar zwingt, gleiches zu trinken - ist nicht bekannt.

Wer noch ungeschwärzte Vorab-Exemplare besitzt, sollte diese schnell in Sicherheit bringen:
Der Sammlerwert wird sicherlich schnell und enorm steigen.
Natürlich nach dem Tod des Contests.

Den Bock zum Gärtner gemacht:
Monsanto soll seine Umweltverträglichkeit selbst testen

Das US-Landwitschaftsministerium lässt den weltgrößten Agrar- und Biotechnikkonzern Monsanto sich für zwei Jahre selbst kontrollieren, ob er die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltverträglchkeitsvereinbarungen einhält; das gibt das Ministerium Anfang April in einer Fussnote im Bundesregister bekannt.
Das sei "schneller, effizienter und kostengünstiger".

Nach Haiti wird nun auch die USA zum "Monsantoland".

Quelle: ORF

Montag, 2. Mai 2011

Fernseh-Tipp: Die 4. Revolution
Arte Themenabend

Um "freie Energie für Alle" handelt der morgige Themenabend bei Arte. um 20:15 Zeigt Arte in der Dokumentation "Die 4. Revolution" einen Kinodokumentarfilm über die recht problemlose Machbarkeit der Energierevolution.

Quelle: Arte

"Voll verstrahlt"

Während in anderen EU-Ländern die Strahlung pro Quadratmeter durch Handymasten stark eingeschränkt wird, sind in Deutschland Grenzwerte jenseitz von gut und böse erlaubt.
Auch liegen derweil immer mehr Studien vor, die eben doch belegen, dass Mobilfunkstrahlung nicht ungefährlich ist.

Quelle: YouTube: WDR / Bericht aus Brüssel

Für das zweite Mal zahlt sichs besser

ARD und ZDF planen für 2012 mit den neuen Mehreinnahmen durch die GEZ ein Videoportal, in dem deutsche Film- und Videoproduktionsfirmen ihre Produktionen anbieten können.
Was das noch mit der gesetzlich verankerten "Grundinformation" zu tun hat ist wahrlich schwer zu erklären; vor allem, warum der Zuschauer nun zwei Mal abkassiert wird: So werden schon jetzt die Produktionen bei ARD und ZDF bereits vom Zuschauer durch die GEZ-Gebühr bezahlt und dennoch nicht kostenlos online gestellt.
Plattformen wie YouTube schaffen es mit ihren Videoportalen werbefinanziert ganze Terrabytes von Daten tagtäglich bereit zu stellen.

Bisher werden auf Youtube Berichte der Heute-Redaktion "aus rechtlichen Gründen" immer wieder gelöscht, wie auch auf den Webseiten von ARD und ZDF selbst: Der Medienstaatsvertrag wolle das so.

Quelle: Financial Times

Sonntag, 1. Mai 2011

Zensus 2011:
Verpflichtung zum "Ehren"amt

2011 soll das Jahr des Volkszählens werden - und daher sich zu wenig freiwillige für die durchführung der Zählung finden, will man nun Bürger zwangsverpflichten.
Aktuell hat man dafür Hartz-IV-Empfänger auserchoren.
Im Zensusgesetz heist es in Paragraph 11 Absatz 2 zu den Auswahlkriterien der "Erhebungsbeauftragten" dafür ganz schlicht:
“Die Möglichkeit der Verpflichtung weiterer Bürger und Bürgerinnen zur Übernahme der Tätigkeit als Erhebungsbeauftragte kann durch Landesrecht vorgesehen werden.”Das hat man auch in allen Ländern derweil eingebracht - ausser in Hamburg.

Zu dem Ehrenamt gehören im Vorhinein Schulungen, Vorab-Begehungen, persönliches Einwerfen von Benachrichtigungsschreiben und drei Versuche der Befragung. Die "Aufwandsentschädigung" besteht aus ca. 2,50 bis 7,50 Euro pro Anschrift, in der sämtliche Fahrtkosten zum Probanden enthalten sind; egal wo der zu befragende wohnt.

Wehren kann sich der Bürger gegen eine Zwangsverpflichtung zum "Erhebungsbeauftragten" nicht wirklich:
“Bürgerinnen und Bürger dürfen nur aus wichtigem Grund die Übernahme der ehrenamtlichen Tätigkeit ablehnen oder ihr Ausscheiden verlangen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn den Bürgerinnen und Bürgern die ehrenamtliche Tätigkeit wegen ihres Alters, ihres Gesundheitszustandes, ihrer Berufs- oder Familienverhältnisse oder wegen sonstiger in ihrer Person liegender Umstände nicht zugemutet werden kann.

Wer also nicht bei der Volksschnüffelei zwangsweise mithelfen möchte, sollte sich von seinem Arbeitgeber bestätigen lassen, dass man nicht auf ihn verzichten kann -
Oder dem Zensus mitteilen, dass man Mitglied in einer rechtspopulistischen Partei ist, einer Sekte angehört, oder oder oder.


Quellen: Zensus2011
Aktuelles