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Montag, 26. August 2019

Tastenkombinationen der Bash

Die einen kennen sie, die anderen nicht: Tastenkombinationen in der Bash-Shell.
Vielleicht einmal die wichtigsten zusammen gefasst:

Cursor bewegen
CTRL+a Cursor an den Zeilenanfang
CTRL+e Cursor an das Zeilenende
CTRL+f  Cursor rechts
CTRL+b Cursor links
CTRL+ESC f Wort rechts
CTRL+ESC b Wort links

Löschen und Vertauschen
CTRL+d den aktuellen Buchstaben löschen
CTRL+h den vorherigen Buchstaben löschen ("Backspace")
CTRL+t  Buchstaben vertauschen
CTRL+ESC t  Wort vertauschen

Ausschneiden und einfügen
CTRL+k  Bis Zeilenende ausschneiden
CTRL+u  Bis Zeilenanfang ausschneiden
CTRL+w vorheriges Wort ausschneiden
CTRL+ESC d  folgendes Wort ausschneiden
CTRL+y  einfügen  (alt:  folgendes Wort löschen)
CTRL+i  automatisch Ergänzen (Tab-Funktion)

Lower und Uppercase
CTRL+ESC u  uppercase für das gesamte nächste Wort
CTRL+ESC l   lowercase für das gesamte nächste Wort
CTRL+ESC c  lowercase für den ersten Buchstaben des nächsten Wortes

Ouptut- und Prozesskontrolle
CTRL+c Abbruch
CTRL+s Output anhalten
CTRL+q Output fortfahren
CTRL+l  Output nach oben schieben
SHIFT+Bildaufwärts  Output nach oben scrollen
SHIFT+Bildabwärts   Output nach unten scrollen
CTRL+z Prozess in den Hintergrund schicken ("bg", zurück holen: "fg")

History
CTRL+r  (suchbegriff) History-Suche
STRG+ESC .  zuletzt verwendete Parameter


Natürlich kann man auch selbst Tastenkombinationen definieren;
ein kurzer Aufruf mit "bind -P" oder "bind -p" gibt erst einmal eine Übersicht, bind
Um den Tastencode zu finden, drückt man STRG-V und dann die gewünschte zu belegende Taste.
Ein Beispiel: "Cursor up" nach einem CTRL-V "^ [[A", wobei das einleitende"^[" wie bei Terminals üblich als "Escape" zu verstehen ist ---> Also ESC [A
Ein bind '"\e[A":history-search-backward' belegt die "Cursor up"-Taste mit History rückwärts.

Samstag, 24. August 2019

Samba und .DS_Store-Dateien

Wer eine Samba-Freigabe im Netzwerk betreibt, der kennt das Problem mit Apple-Benutzern:
Es sammeln sich nach einiger Zeit Dateireste mit dem Namen ".DS_Store" an, in denen so eine "Apfelkiste" ihre Historie seines Dateiexplorers speichert.

Man kann diese Dateien einfach im Share verbieten, in dem man in der Datei /etc/samba/smb.conf ein paar Zeilen hinzu fügt:

veto files = /._*/.DS_Store/
delete veto files = yes

Dadurch werden ._ und .DS_Store-Dateien "unsichtbar" und von Samba nach der Erstellung gelöscht. Und anschließend räumt man einmal auf....


find -name ".DS_Store" -delete


oder auch

find \( -name ".DS_Store" -or -name "._*" -or -name ".TemporaryItems" -name ".Trashes" -or \) -delete

ist denkbar, um z.B: auch Mülleimer und temporäre Dinge zu löschen.
Allerdings ist das nicht unbedingt die beste Lösung, denn es gibt auch hin und wieder gern mal Dateien mit dem Prefix "._" in unixoiden Systemen -
und diese Dateien möchte man ja behalten: Da ist also große Vorsicht geboten.

Was nützt einem jedoch das Verwehren von "bösen Dateien" auf dem Samba-Share, wenn der Apple diese noch immer auf Network-Shares schreibt?
Schalten wir diese Unsitte einfach mal grundsätzlich ab!

defaults write com.apple.desktopservices DSDontWriteNetworkStores true

Wordpress: Teile dieser Seite sind nicht sicher.

Es fing mal wieder ganz einfach an...
"Kannst du mal eben....?"

Ein Freund von mir hat einen Wordpress-Webauftritt bei meinem Lieblings-Host aus Europa und wollte gern ein kostenloses SSL-Zertifikat von Lets Encrypt einbinden:
Was was bei anderen Volkshostern wie z.B. 1&1 kostenlos per Mausklick im Kundenmenü und ohne große technische Kenntnisse machbar ist, artet dort oft für den normalen Menschen in ein handfestes Problem aus, wenn er nicht ein teures Bezahl-Zertifkat erwerben will...

"Klar, mach ich dir nebenbei mal. Gib mir die Logindaten."....

15 Minuten später war das Zertifikat über das besonders kundenfreudliche Bedienpanel "KIS" hereingebaut - und die Probleme gingen los....
"Teile dieser Seite sind nicht sicher. Dies können z.B. Grafiken sein."
....ojeh....

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