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Sonntag, 25. Mai 2014

Sendepause

Frei nach dem Motto "Ich bin dann mal weg" kehrt hier für einen Monat die Sendepause ein.
Wer mich ein wenig virtuell begleiten möchte, schaut einfach mal hier vorbei: http://umgehungsstrasse.blogspot.com .

UPDATE: Link korrigiert. :-)

Donnerstag, 22. Mai 2014

Wenn Klarmobil 2x abbucht: Die "Kontopflegegebühr"



Seit einiger Zeit berichten etliche Anwender im Internet, dass Firma Klarmobil bei Ihnen auf den Konten "herumbucht": Bereits vor Jahren soll Klarmobil seine AGB geändert haben und nun eine "Nicht-Nutzungsgebühr" von den Kunden verlangen; das hätte man doch per Newsletter mitgeteilt und somit eine großzügige Einspruchsfrist eingeräumt.
Man habe einfach nur in den letzten Jahren vergessen, diese abzubuchen; aber seit dem 01.01.2014 würde das aber nun konsequent nachgeholt.

Auch ich selbst staunte nicht schlecht als ich vor Wochen eine Rechnungs-eMail von Klarmobil erhielt: Dort sollte ich nun ebenfalls für die letzten Monate der "Nichtnutzung" bezahlen: für eine Karte, die derweil schon seit Jahren nicht mehr in Nutzung war.
Ganz freizügig und ohne SEPA-Mandat wurde einfach parallel zur Rechnungsstellung von meinem Bankkonto abgebucht.
Ein Griff zum Kundentelefon der Bank: Als ich die Worte "Stornierung einer Buchung" ausgesprochen hatte, fragte mich der Banking-Mitarbeiter ganz unverblümt, ob es um die Abbuchung der Rechnung von Klarmobil gehen würde: Anscheinend war ich da wohl nicht der erste Anrufer.

Ich sendete ein Fax mit Fristsetzung an alle mir bekannten Rufnummern von Klarmobil wo ich diese Geschäftsgebaren anging; zudem doch einmal um die Nennung der AGB bitten würde und wann diese mir zugegangen sein sollten; denn ich besitze eine Kopie aller Posteingänge bis rückwirkend in das Jahr 2002.
Zudem war und bin ich mir ganz sicher, dass die mir vorgelegten AGB keine "Nicht-Nutzungsgebühr" enthielten: So etwas würde ich nicht unterschreiben.
Ausdrücklich entzog ich jegliche Erlaubnis zur Buchung von meinem Bankkonto.

Erst nach Wochen und einem weiteren Einschreiben an den Vorstand antwortete Klarmobil:
Alles ein unglücklicher technischer Fehler - alles ein Versehen - Pardon. Man habe das Konto ausgeglichen und den Vertrag gekündigt; man habe ja kein Interesse mehr an der Fortführung.
Weiterhin bedankte man sich für die Rückgabe der Rufnummer um diese wieder im Pool aufzunehmen und verkaufen zu können, oder man solle 9,95 Euro für den Transfer zum neuen Anbieter bezahlen.

Gestern erhielt ich erneut eine eMail: "Klarmobil: Neue Rechnung".
Erneut wurde ein Euro für eine Nichtnutzung in Rechnung gestellt, die in den nächsten Tagen abgebucht werden soll...


Mein persönlicher Tipp: Senden Sie ein Fax und ein Einwurfeinschreiben an den Kundenservice und widersprechen Sie jeglichen Abbuchungen. Etliche Gerichte haben ohnehin einer "Nicht-Nutzungs-Gebühr" eine Absage erteilt. Zudem dürfte einer ersten Einschätzung nach die Änderung der AGBs via eMail keinen Bestand haben: Der BGH hat bereits 2007 (Urteil vom 11. 10. 2007, Az. BGH III ZR 63/07) darauf hingewiesen, dass essenzielle Vertragsbestandteile nicht per AGB-Änderung zu Lasten des Kunden verändert werden können. Zudem müssten solche Änderungen in Schriftform erfolgen - und eine eMail dürfte dazu wohl nicht gehören.
Bewahren Sie also ihren Faxnachweis und Einschreibennachweis auf - und suchen Sie bei dem nächsten Versuch einer Abbuchung einen Anwalt auf und erstatten Sie Strafanzeige; denn anscheinend handelt es sich hier um keine technischen bedauerlichen Einzelfälle, sondern um den ganz gezielten massenhaften Versuch so viele alte Handynummern wie möglich zurück zu bekommen und neu zu verkaufen; und nicht zahlende Kunden los zu werden.

So nicht, Klarmobil!


                           

Sonntag, 4. Mai 2014

O2 / Telefonica: Nehmen Sie doch an einer "anonymen" Umfrage teil.


Qualitiy-Feedback ist derweil in Callcentern üblich -
Nach einem Kontakt erhält der Anrufer per eMail oder per Telefoncomputer die Möglichkeit sich dazu zu äussern, ob der Grund der Kontaktaufnahme befriedigend vom Mitarbeiter des Unternehmens gelöst wurde und wie die Grundstimmung auf die Marke zu bewerten ist.

Natürlich wird bei solchen Qualitätskontrollen immer hoch und heilig versprochen, dass diese Umfrage - schon allein aus Respekt vor den Daten des Kunden und die Rücksichtnahme auf den Datenschutz - absolut "anonym" ist -
schon allein, damit der arme Callcenter-Mitarbeiter nicht weiss, wer sich über ihn beschwert hat.

Wer einmal aus Interesse heraus tatsächlich bei so einer Umfrage mit macht, der wird sich wundern, wie "anonym" solche Umfragen sind:
Da heisst es z.B. im Anschluss der so unersönlichen Umfrage des Telefonanbieters "O2/Telefonica", wer die Umfrage beantwortet hat....





Wenn man sich doch einmal die gleiche Mühe machen würde, auch unter der für Rückfragen angegebenen Telefonnummer des Kunden zurück zu rufen, wenn man doch schon weiss, wer die Umfrage ausgefüllt hat....
Ich persönlich würde gern einmal dem Servicemanagement ein paar Takte erzählen, was ihre Telefonagents tagtäglich leisten und für die BWLer- und Schlipsträgeretagen  "ausbaden" dürfen, weil man ihnen einfachste Handlungskompetenzen nicht zugesteht...

Samstag, 3. Mai 2014

Nacht der Museen in Düsseldorf

Nicht vergessen -
heute ist es wieder so weit:
40 Museen und Galerien locken zwischen 19.00 und 02.00 Uhr mit buntem Programm.

Quelle:
 http://www.nacht-der-museen.de/duesseldorf/

Sonntag, 16. März 2014

Wenn Thunderbird auf der Platte herumrasselt

Es mehren sich derweil die Berichte, das Thunderbird - das beliebte eMailProgramm der Mozilla-Stiftung - sich auf der Festplatte der Anwender förmlich tot läuft.
Auch selbst konnten wir das Problem an einigen Arbeitsrechnern und bei verschiedenen Kunden beobachten: Ein Grund der Sache doch einmal nach zu gehen.
Und wir wurden auch fündig!



Nach starten von Thunderbird im "abgesicherten Modus", also ohne zusätzliche Plugins, verhielt sich Thunderbird ruhig und auch der Verbrauch von Arbeitsspeicher war um etliches geringer: Anstatt 270 MB RAM vor dem Abschalten jeglicher Zusatzsoftware, wurden nur noch magere 70 MB RAM benötigt.
Die Festplattenaktivität purzelte innerhalb von einigen Minuten von 90% auf 4% der I/O-Zugriffe.
Das Problem musste also ein Plugin sein.


Die gemeinsamen Plugins der verschiedenen Rechner ließen sich auf folgende Kandidaten eingrenzen:
  • Enigmail - ein OpenPGP Nachrichtenverschlüsselungs- und Signierprogramm
  • Google Contacts - zum Austauschen von Google Kontakten mit dem eMail-Client
  • ImportExport-Tools - zum Im-/Exportieren von Nachrichtenverzeichnissen
  • Remove Duplicate Messages - zum Löschen von Nachrichtenduplikaten
  • Provider for Google Kalender - zum Verarbeiten des Google-Kalenders mit dem Tool:
  • Lightning V2.6.4 - dem integrierten Kalender für Thunderbird.
Und genau letzeres scheint das Problem zu sein: Lightning.
Nach dem Reaktivieren des Lightning-Plugins in Thunderbird fängt die Festplatte wieder an unentwegt zu rascheln und der Verbrauch des Arbeitsspeichers wieder astronomisch zu steigen.

Wenn also Ihre Festplatte während der Nutzung von Thunderbird vor sich "hinraschelt":
Deaktiveren Sie doch einfach einmal testweise ihr Lightning-Plugin....

Freitag, 14. März 2014

Update: Ab 2015: Wenn die Polizei das Auto abschaltet

Im Presseportal findet sich aktuell ein interessanter Bericht zum Thema eCall-Unit:

Die Polizeitechnologiegruppe ENLETS (European Network of Law Enforcement Technology Services) möchte schon Autos bei kleinen Vergehen stoppen -
und 2016 soll das entsprechende Gesetz auch schon auf den Weg gebracht werden.

Der Ständige Ausschuss für innere Sicherheit in Europa COSI (Standing Committee on Operational Cooperation on Internal Security) wird natürlich die Empfehlung unterstützen...

Bestand daran jemals ein Zweifel...?

Artikel bei Presseportal


Update:
Wer ist oder was ist ENTLETS eigentlich? Im Arbeitspapier der ENLETS von 2013 in Krakow finden sich noch schnöne Schmankerl, was noch so kommen wird:
  • Front line policing: mobile detection => Mobile Überwachung von Autos, Zügen Containern, Personen, Waren
  • (Sensor) IT systems => "Sensoren" für "große Datenströme"
  • Robotics on the Internet => EU-Polizei-Suchmaschinen 
  • Robotics in Investigations => Noch größere Datenbestände verknüpfbarere Datenbestände aus verschiedensten Quellen, Programmierbare überwachbare Sucheingaben
  • Recovery Data by non specialist => Datenwiederherstellung von gelöschten Systemen von PC-Laien, Knacken von Codes und digitalen Schlüsseln
  • Robotics on the Crime Scene => Automatisierte maschinengestützte Ermittlung - ohne menschliche Fehlleitungen
  • Covert Surveillance => Lauschen, bis der Arzt kommt
Die ENTLETS will also eine Europa-Superpolizei und -Schutztruppe mit jeglichen Befugnissen.
Interessanter Weise findet sich das Papier im Ordner http://ec.europa.eu/enterprise/policies/innovation/files/public-procurement/krakow-2013-padding_en.pdf - einem Arbeitsordner der Industrie: Da weiss man gleich, woher der Wind weht und an wen grade unsere Sicherheit und das Rechtssystem verkauf wird.

Montag, 10. März 2014

Wenn DocMorris dann doch nicht so günstig ist

....oder auch: Wenn der Spaziergang an der frischen Luft 91 Cent extra kostet.

Wie jedes Jahr beginnen zu Frühling die Üblichen Probleme des Allergikers -
Augen und Nase sind wund und gerötet; Es müssen Tropfen und Salben her.
"Gut das es da doch 'DocMorris' in der Essener Innenstadt gibt - das sind doch die aus dem Internet." könnte man da denken.
Schnell einmal online auf der Webseite geguckt - ahah - das gleiche Logo - das sind die doch.
Schnell mal schauen, was man denn so sparen kann; denn grade ansässige Apotheken haben ja den Ruf, besonders teuer zu sein.

Die Augentropfen und -salbe mit dem Wirkstoff Bepanthenol kosten auf der Webseite von DocMorris Deutschland 8,99 Euro bzw. 3,99 Euro. Das zuschicken lassen kostet 4,95 Euro, wenn man keinen Bestellwert von 25 Euro erreicht, oder gerade ein Neukunde ist:
Für 17,93 Euro kommt also der Briefträger vorbei und bringt die Medikation bis an die Haustür.
Aber halt auch erst morgen.
Wer schnell Linderung benötigt, der kann nicht so lange warten. :-)


"Sparen wir uns die 4,95 Euro - ist doch schönes Wetter - ich hol mir ein Eis und geh' da mal eben selbst vorbei", denkt man sich da - und verlässt die Apotheke am Limbecker Platz nach seinem Stadtbummel mit den medizinischen Artikeln für... .... 18,84 Euro? Nanu? Das sind glatt 91 Cent mehr, als wenn man sich die Arznei hätte liefern lassen. Dabei wollte man doch 4,95 Euro sparen....?

Wie kann das sein?

Ich stellte DocMorris auf der Kundenhotline zur Rede:
Die örtlichen DocMorris-Apotheken sind nur Franchising-Unternehmen die sich mit dem Logo von DocMorris schmücken -
aber mit der Preisgestaltung mal garnichts zu tun haben.
Wie man denn auf die Idee käme, dass dort die gleichen Preise zu finden wären...?

Das würden andere Läden machen - aber nicht DocMorris.


Wenn Sie also das nächste mal glauben, die Konkurrenz-Apotheke mit dem Roten Zeichen wäre teurer als das franchising-Unternehmen mit dem Logo von DocMorris gegenüber, weil sie ja die Preise im Internet bei der Online-Apotheke verglichen haben, dann muss das nicht einmal im Ansatz stimmen.
Bei einer anschließend angelegten kleinen Stichprobe habe ich gleich bei drei weiteren Artikeln einen Treffer gelandet: Online günstiger, vor Ort Teurer - sogar viel teurer als bei  einer "normalen" Apotheke.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Die Karawane zieht weiter-
Die EU-Sicherheits-Lobby zieht mit...

Was tun, wenn kein EU-Bürger in "seinem" Auto durch die EU-weit vorgeschriebene Überwachungs-Unit "eCall" ab 2015 staatlich überwacht, oder abgeschaltet werden möchte -
oder der erste Bürger mit einer Klage gegen das Gerät gar Erfolg haben wird?

Man erfindet einfach eine neue fixe Idee und nennt das Pferd etwas anders - wie so oft in der Politik: "Europa setzt Standards für vernetzte Autos" lautet z.B. ein Bericht von Heise, der auch über den DPA-Ticker kam.
Der Standard wurde bereits 2008 in Auftrag gegeben - zeitgleich zur "Onboard-Unit"...
Und was in diesem Standard enthalten ist?

Das Auto identifiziert sich gegenüber anderen Fahrzeugen mit einer eindeutigen ID und meldet - eher schon überflüssiger weise - Stauungen und andere Verkehrsdaten; ähnlich der schönen kleinen eingeklebten RFID-Sicherheitsetiketten im Supermarkt.
Ebenfalls kann es selbst Nachrichten empfagen.

Kennen wir das nicht schon alles?

Das einzig neue Feature ist nun das mitteilungsfreudige "öffentliche heraustelefonieren", ganz ohne dass es einen Unfall gegeben hat; dass also nun auch ein jeder Bürger mit lesen kann, wer da an ihm vorbei fährt.
Ein (mobiles) Gerät in Größe eines Handys und einem Wert von nicht einmal 100 Euro wird dafür ausreichen. Staats-Stalker werden da sicherlich ab spätestens 2020  feuchte Augen und Träume haben...


Anstatt einen "Standard für vernetzte Autos" zu schaffen, führt man nun also auf EU-Ebene das KFZ-Kennzeichenscreening ein. Was interessieren da eine Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichtes....? Was ist da schon "deutsches Recht"....?

Sonntag, 2. Februar 2014

Update zur Autoüberwachung:
Nun auch ganz offiziell

Nun ist es auch ganz offiziell nachlesbar -
nicht nur das "Abschalten per Fernbedienung" eines neuen Autos, sondern auch das Orten und Überwachen wird nun für ganz offen in einem Verordnungspapier der EU eröffnet.
Aus der "Notfall-Box" die bei einem Unfall doch nur Hilfe rufen sollte, wird so ein vorgeschriebenes Auto-Überwachungsgerät.

Das Abgreifen der Geschwindigkeit, des Brems- und Fahrverhaltens - alles was machbar ist, wird auch erlaubt.
Abschalten kann und darf der Besitzers des Autos die Fernbedienung nicht.


Die Verordnung wurde bereits "demokratisch legitimiert" und geht so in das EU-Recht über.
Dass das deutsche Bundesverfassungsgericht so genannten "Bewegungsprofilen" vor Jahren eine klare Absage erteilt hatte, ist somit hinfällig; denn:  EU-Recht geht vor nationalem Recht.

Grundgesetz und Bürgerrechte? Liberté, égalité, fraternité?

Drauf gepfiffen...

Donnerstag, 30. Januar 2014

Alle Jahre ein wenig mehr: Polizei will Autos per Knopfdruck anhalten.

Ein spezieller zusätzlicher "Auto-Computer" wird ab 2015 EU-weit Pflicht - das war seit 2003 in Planung und auch uns schon Februar 2011 bekannt;
dieser soll automatisch Hilfe rufen, wenn ein Unfall passiert.

Dass dieses "Wundergerät" natürlich auch dafür genutzt werden kann, jederzeit ein Auto zu orten und Fahrzeugdaten auszulauschen, um so automatisiert Knöllchen zu verteilen oder das Fahrzeug still zu legen, das skizzierten wir erneut 2012.
Als 2013 die ersten unbenannten Flugdrohnen der Polizei angeschafft wurden, befürchteten wir ebenfalls, dass bald diese das Auto auch abschalten könnten.

Und wissen Sie was? Genau das passiert nun auch im Feburar 2014:
Der Heise Nachrichten-Ticker weist auf einen Bericht von Statewatch hin, dass die EU an einem Projekt namens "LNETS" (European Network of Law Enforcement Technology Services) arbeitet, einem "Polizeinetzwerk", mit dem die Polizei nun mit einem "Aus-Knopf" die Fahrzeuge via Onboard-Unit ausschalten - und jederzeit orten will....

Na wer hätte das denn geahnt, dass was technisch möglich ist, auch wirklich so ausgereizt wird...?

Sonntag, 26. Januar 2014

Wie man beim BSI Daten sammelt - ein Update.

Vor einigen Tagen musste sich ein jeder eMail-Adressen-Besitzer in Deutschland die Frage stellen, ob das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vielleicht eine Geschichte über böse Botnetze und geklaute Identitäten erfunden hat, um selbst eine Datensammlung über Bürger und deren genutzte eMail-Adressen anzulegen.

Keine vier Tage später geht das PR-Spektakel in eine neue Richtung.

Zunächst einmal stellt sich heraus, dass die vom BSI aus Botnetzen gewonnen Datenberge qualitatisch sehr schlecht und etliche etliche Fiktiv-Adressen darin enthalten sind.

Dann wurde bekannt, dass die Webseite des BSI so schlecht progammiert wurde, dass man sie mit einem simplen Script in die Knie zwingen und lahm legen konnte;
Dabei lernt schon ein auszubildender Fachinformatiker oder Student der Informatik im ersten Semester, solche Dinge mit einfachsten Mechanismen abzuwehren.

Was stellt der Innenminister darauf hin fest?
Das BSI hat einen Prima Job gemacht -
doch es benötigt zur Bewältigung solcher digitalen weltweiten Superkatastrophen mit terroristischen Ausmaßen an denen wir alle sterben werden viel mehr Geld, Personal und (umfassende polizeiliche) Befugnisse, um die armen unwissenden Bürger da draussen vor Ihrem PCs zu schützen...

Dienstag, 21. Januar 2014

Gespaltene Identitäten - oder auch:
Identitätenzusammenführung durch staatliche Stellen.

Wie dreist vermeintlich staatliche Einrichtungen "Daten schnorcheln", beweist ein heutiger Warnaufruf des "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" der auch auf dem Heise Nachrichtenticker und auch auf allen Fernsehsendern veröffentlicht wird:
Ganz böse Botnetze befallen PCs und hören das super geheime Kennwort des privaten eMail-Accounts ab, um so mit gefälschten Identitäten für Millionenbeträge Waren auf Kosten der ergaunerten eMail-Adressen-Inhaber zu bereichern....
Ob man gar selbst betroffen ist, solle man nun ganz schnell über eine extra dafür eingerichtete Webseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik testen.

"Hilfe!", denkt sich da der Anwender.
"Wir werden jetzt alle sterben.....", denkt sich dabei der gelangweilte Administrator.

Und schon stürmen die Anwender die Webseite und bestätigen, dass Sie ihre eMail-Adresse überprüfen möchten und natürlich damit einverstanden sind, dass das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) die dabei gewonnenen Daten freigiebig speichert und benutzt.....

......doch STOP -
diese Formulierung sollte sie etwas stutzig werden lassen.
Was wird da eigentlich genau und wie getestet?
Wer erhält eigentlich im Anschluss an diesen "Test" die vom BSI erhobenen eMail-Adressen...?
Welche (persönlichen) Daten fallen bei dem "Test" eigentlich genau an und werden gespeichert...?

Bedenken Sie folgendes:
Fast jeder Anwender besitzt "anonymisierte" oder "geheime" eMail-Accounts - sei es um Werbeletter los zu werden, seiner geheimen Liebschaft zu schreiben, oder um anonym ein Handy online anzumelden.

Und was tuen Sie da grade?

Na klar - sie geben nach einander alle eMail-Adressen in ein Formular eines Bundesamtes ein und testen, ob diese eMail-Adressen von einem ominösen Botnetz geklaut wurden;
...nachvollziehbar von einem PC aus....
....über die gleiche Internet-Leitung...
.....in einer überschaubaren Zeit....
.......inklusive der Einwilligung, dass dieser Verlauf gespeichert und weiter verwendet werden darf.

Mal sehen, wann in Deutschland die ersten Straftaten von "erpresser@geheim" aka "SuperMaus@irgendwo" alias "hmeyer@zuhause" bzw. "Hannelore.Meyer@firma" gelöst werden, weil man anhand der eMail-Adresse "entlarven" konnte, dass es sich um ein und die gleiche Person handelt....

Handelt es sich also doch eher um eine Identitätszusammenführung durch staatliche Stellen?
Oder einen Identitätsdiebstahl...?

Ein Schelm, wer da in diesen Zeiten böses denkt...

Mittwoch, 15. Januar 2014

Die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK)
oder auch: Nein danke....

Haben Sie auch in den letzten Tagen einen Brief der Krankenkasse erhalten, dass ihre Krankenkassenkarte bereits seit dem 01.01.2014 abgelaufen wäre?

Sie sollen nun ganz schnell ein "Passbild" zusenden, weil Sie sonst nicht mehr den Arzt besuchen können - und nur so würden Sie die neue viel bessere, günstigere und zudem gegen Leistungsmissbrauch sichere elektronische Gesundheitkarte erhalten?

....egal ob an der Haustür, am Telefon, oder bei einem Brief:
Wird Ihnen etwas "neues und viel besseres" kostenlos angeboten und zur Eile gedrängt, kann da nur etwas ganz faul sein - wie auch in dieser Aufforderung:
Denn all diese Behauptungen sind nämlich glatt gelogen!

Die neue elektronische Gesundheitskarte ist weder besser, noch günstiger, noch sicherer.

Warum Sie Ihrer Krankenkasse auf keinen Fall ein Lichtbild zusenden und ausdrücklich der neuen elektronischen Gesundheitskarte widersprechen sollten.

Sonntag, 12. Januar 2014

VIP-Gutscheinfalle "Limbecker"
oder auch: "Vor dem Einkauf zeigen Sie uns bitte ihren Kalender und Ihre Freunde."

Android-App "Limbecker"
Im Einkaufszentrum "Limbecker Platz" in Essen wird der Besucher von angeblichen Sonderangeboten überhäuft. Neuerdings hilft hier die kostenlose Handy-App  "Limbecker", die mit großen QR-Codes überall im Gebäude beworben wird.
Mit dieser Anwendung für's Mobiltelefon soll man stets besonders gut über "Exklusive Shopping-Angebote im Lieblings-Center" informiert sein und dank "News- und Event-Push" auch nichts mehr verpassen.
Die "Facebook-Integration" und die "Check-In-Funktion" für das Social Networking runden das ganze ab, wie man auf den Plakaten des Limbecker Platz, im Google-Play-Store oder auf der Seite des Herstellers nachlesen kann.



Doch der halb virtuelle Kaufhausbesucher sollte einmal ganz real hinsehen, welchen digitalen Floh er sich vielleicht in seinen Pelz  - pardon - in seine Appsammlung setzt, denn die Installation der Kaufhaus-Anwendung fordert bei genauer Prüfung sehr weitreichende Rechte auf die persönlichen Daten des Handybesitzers, die es in sich haben...

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