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Donnerstag, 31. Mai 2012

EU verklagt Deutschland
Beginnt der Kampf um's nationale Recht?

Die EU-Kommission hat vor dem europäischen Gerichtshof eine Klage gegen Deutschland eingereicht, weil die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung nicht umgesetzt worden ist.
Zuletzt hatte das Deutsche Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Vorratsdatenschnüffelei so in diesem Ausmaße nicht an unschuldigen und unverdächtigen Bürgern durchgeführt werden darf.

Unterm Strich zeichnet sich so nun ein Kampf um's Recht aus -

Wer hat das Sagen über den deutschen Staat?
Das Bundesverfassungsgericht auf Grund des Grundgesetzes des deuschen Staates - oder eine Wirtschaftsinstutition mit dem namen "Europäische Union", in der die deutschen Bürger durch nicht einmal selbst gewählte Abgeordnete vertreten werden - was somit eindeutig gegen ein Demokratisches Grundverständnis stößt.

Obendrein sind hier auch grundlegende Dinge in der EU und dem EU-Parlament nicht demokratisch:
So werden Stimmrechte in der EU nicht prozentual zur Bevölkerung des jeweiligen EU-Mitgliedslandes gleichmäßig vergeben. Ein Land mit vielen Bürgern hat nämlich nicht mehr zu sagen als ein Staat mit weniger Bürgern.
Dennoch werden von hier aus Vorgaben zur Gesetzgebung in allen Mitgliedsstaaten gegeben.

Und noch eine Frage steht dabei auf dem Programm: In wie weit gilt püberhaupt noch die zivilisierte Unschuldsvermutung?
Derweil zeichnet sich immer mehr ab, dass diese die EU einen präventiven Rechtsstaat etablieren will, der nach und nach auch so in den Mitgliedsstaaten ohne Nachfragen einfach umgesetzt wird.

Das Eingeständnis einer Vorratsdatenspeicherung zu gunsten der EU und eventueller wirtschaftlicher Vorteile darf nicht ein weiterer Nagel zum Sarg des deutschen Rechtssystems werden.

Quelle: Futurezone

Mittwoch, 30. Mai 2012

20 Jahre Arte - Gratulation!

Seit 20 Jahren schafft es der deutsch-französische Sender mit seinem knappen Buget ein Programm Abseits des öffentlich rechtlich finanzierten Mainstreams zu gestalten und positiv die Gemüter zu begeistern. Seien es Sendungen wie "Mit offenen Karten", "Karmbolage" oder "Tracks" -
Immer am Ball der Zeit, immer mit nötigem Respekt und dennoch immer kritisch.

Danke, Arte!


Link: http://www.arte.tv/de

Dienstag, 29. Mai 2012

oe24: "Digitale Pietät? Nein Danke."

Wie bei einem Ticker von Fussballspielen wurde auf der Webseite "oe24.at" von dem Begräbnis eines 7 jährigen Jungen berichtet, der eine Woche zuvor von seinem Vater in einer Schule erschossen wurde:

"12.33 Uhr: Auch 2 Polizeistreifen sind vor Ort, um das Begräbnis zu schützen. Es hat 20 Grad, die Sonne scheint - den Trauergästen ist jedoch nicht besonders fröhlich zumute."

Na wer hätte das gedacht? Schöne neue Welt...

Quelle: futurezone.at

Mittwoch, 23. Mai 2012

Vorsicht Nachnahme

Eine neue Abzock-Masche geht durch NRW:
Sollten Sie unerwartet ein Paket zur Nachnahme erhalten, so zahlen Sie nicht!
Achten Sie besonders auf Nachnahmen bei Pack-Stationen auf den Absender!

Eine Nachbarin bekam vor einigen Tagen ein Paket per Nachnahme und sollte 65 Euro bezahlen und bat mich darum, den Betrag auszulegen, bis sie nachmittags bei der Bank gewesen wäre.
Als sehr misstrauischer Mensch fragte den Postboten nach dem Absender: Eine Firma aus der Türkei, genauer gesagt aus Antalya.

...also fragte ich meine Nachbarin noch einmal ganz genau, ob sie etwas in der Türkei bestellt habe -
hatte sie nicht; was mich auch gewundert hätte -
denn meine Nachbarin besitzt nichtmals einen PC.
So verweigerten wir die Annahme und das Paket ging zurück an seinen Absender...

Der Postbote wies mich abschließend darauf hin, dass so etwas in letzter Zeit öfter vor käme.
Warum man dann nicht den Empfänger präventiv warnen würe? Keine Antwort...

Vorsicht zudem bei Packstationen - auch hier können Sendungen per Nachnahme abgeholt werden.
Grade wer viel bestellt weiss hin und wieder nicht, was er da abholt und denkt sich "wird schon stimmen" -
und so könnte es schnell mal passieren, das es sich mal wieder um ein Paket aus Atalya handelt -
von einer Firma, von der man noch nie gehört hat...
Wer Pech hat und das Paket bezahlt, erhält vielleicht nur alte Zeitungen.

Update 01.06.2012: Die Masche scheint Methode zu haben: Auch "Vorischt! Betrug!" berichtet heute in seinem Newsletter darüber.

Dienstag, 22. Mai 2012

Fukushima - na und?
Japans Atomkraftwerke sind noch immer nicht aufgebessert worden.

Trotz Erdbeben- und Tsunamigefährung hat sich an der Sicherheit der Kernkraftwerke Japans nichts geändert.
Derweil sind zwar alle Atomkraftwerke offline, doch ginge es nach dem Willen der japanischen Regierung und Atom-Lobby, würden diese schon längst wieder hoch gefahren.

Nur dem nachhaltigen Wiederstand der Bevölkerung ist es zu verdanken, dass es soweit noch nicht gekommen ist.

Vielleicht hat man aber in Regierungs- und Lobbykreisen derzeit ganz andere Probleme, als andere Kernkraftwerke sicher zu machen.


In Fukushimas Reaktorblock 4 kampft man z.B. immer noch mit der strukturellen Integrität des recht löcherigen Abklingbeckens, in dem sich ca. 1535 Brennstäbe befinden.
Das Becken wurde nach der Katastrophe im letzten Jahr notdürftig abgedichtet und wird nun durch Pumpen mit frischen Kühlwasser versorgt.
Sollte dieses Becken aber durch ein weiteres Erdbeben erneut leer laufen, oder sollten die Pumpen durch eine weitere Tsunami-Welle "absaufen", dann würde sich dort ein atomares Feuer entfachen, welches auf Grund der direkten Strahlung nicht mehr zu löschen wäre; denn ein Abklingbecken hat kein Containment wie ein Reaktor und die Strahlung würde direkt an die Umwelt abgegeben.

Die Abklingbecken in unmittelmittelbarer Nähe in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 wären bei einem Feuer in Block 4 und der resultierenden Strahlung mit Sicherheit auch mehr kontrollierbar:
Dort lagern derzeit nochmals 50, 81 und 88 Tonnen bzw. 392, 615, 566 Brennstäbe.


Wer dann aus den Berichten vom Betreiber TEPCO erfährt, dass das oben genannte Abklingbecken im Reaktor 4 im Jahr 2011 eigentlich beim Leerlaufen nur durch ein "glückliches Versehen" mit neuem Kühlwasser geflutet worden war, als eine Explosion ein Loch in eine Zwischenwand zu einem anderen Abklingbecken gerissen hatte, fühlt man sich nicht mehr wirklich sicher.

Es kusieren derweil Rechenbeispiele die von einer 45 - 73x höheren Werten als Tchernobyl ausgehen, sollte es in Block 4 - und somit auch in den Blöcken 3, 2, und 1 -  nochmals zu einem Störfall kommen.


Quellen: SpiegelSüddeutsche , GAU-Japan.DE

Montag, 21. Mai 2012

Wenn Firefox den Speicher frisst...

Seit jeher hat der Firefox-Browser damit zu kämpfen, dass nach langem Benutzen der Speicher voll läuft -
Jeder Klick wird nur noch zäh und ein Arbeiten nahezu unmöglich.

Vor einigen Wochen habe ich das Add-On "Memory Restart" entdeckt -
und nun bin ich der Meinung, es auch empfehlen zu können.

Es lässt sich einfach über Firefox >  Add-Ons > Add-Ons suchen finden: Einfach "Memor Restart" eingeben und los. Anschließend ist rechts neben der Browserleiste ein kleiner grüner Punkt zu finden:







Wenn Firefox sich mal wieder zu sehr aufgeblasen hat, wird der kleine Knopf rot -
einmal drücken und Firefox startet sich neu -
alle geöffneten Fenster bleiben dabei erhalten!

Was will man denn mehr?

Sonntag, 20. Mai 2012

Zahlen, bitte:
Deutschland soll für die Schließung von Autowerken aufkommen.

Wer den letzten Bericht der Welt gelesen hat, dem wird übel:
Wenn es nach den Plänen von Sergio Marchionne geht, dem Fiat-Chef und Präsident des europäischen Branchenverbands Acea, dann soll mit EU-Geldern die Autoindustrie schrumpfen

Quelle: Die Welt

Dienstag, 15. Mai 2012

ScareUncrypt-Tool, Update

Es war ein kleines Update für Menschen nötig, welche das Handbuch nicht gelesen haben... :-)
Ab Mittwoch Abend versuchen wir den Typ III weiter zu entschärfen.

http://startseite.bitfox24.de/2012/04/sie-haben-sich-mit-einen-windows.html

Donnerstag, 10. Mai 2012

China: Gedoped durch das Abitur

Es klingt ein wenig wie ScienceFiction -
doch an einer Chinesischen Schule werden die Abiturienten während der Abschlussmonate mit Infusionen gedoped; so gibt es während des Unterrichtes gibt es nicht nur Lernstoff.

Quelle: GMX

Montag, 7. Mai 2012

Apple's dreckige Seite:
Schmutziger Strom für die Cloud

Mal wieder fällt Apple recht negativ auf:
Greenpeace demonstrierte vor der Hamburger Filiale in der Innenstadt, daher Apple für seine Cloud-Dienste billigen Strom aus dreckigen Energiequellen nutzt.
Apple bestreitet dieses natürlich.

Quelle: Heise

Zensur - Ein Maulkorb für den Focus auf dem iPad:
Auf dem iPad darf nichts nacktes erscheinen

Nachrichten sollten grundsätzlich frei von Zensur sein -
"logisch" mag ein jeder denken und genüsslich auf seinem iPad in der elektronischen Ausgabe seines favorisierten Nachrichtenmagazins herum blättern.
Doch so einfach es scheinbar nicht.

Der Verleger "Zinios" hat sich geweigert in seinem "digitalen online-Zeitungskiosk" den Focus auszulegen, der im  Titelbild seiner aktuellen Ausgabe eine Frau mit einer Brust zeigt.

Hintergrund: Die im iStore von Apple veröffentlichten Programme, wie z.B. eine Zeitungs-Kiosk-App, unterliegen dem Apple-Codex -
und dieser verbietet in Programmen "sexuelle Inhalte" oder gar "nackte Haut".

Reichen also die Bestimmungen des Stores aus, um dem Anwender vor zu geben, was er nun konsumieren darf? Darf z.B. ein Handy-Hersteller verbieten, dass der Anwender nackte Bildchen seiner Freundin als Bildschirmschoner benutzt?


Nun könnte man denken "installiere ich einen anderen Shop auf meinem Gerät" -
Es ist leider nicht so einfach; denn auch ein "neuer Shop" ist eine neue Anwendung und die steht entgegen dem Apple-Codex.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Apple einen neuen Shop einfach als "unerwünschte Anwendung" zurück ziehen würde und einfach sperrt, steht wohl ausser Frage.


Wer also einen Tablett-PC kauft sollte tunlichst darauf achten, welche Bestimmungen der Hersteller des Gerätes stellt, damit man als Benutzer überhaupt noch Programme so installieren darf, wie man es selbst möchte -
Ohne einen entsprechenden Maulkorb.

Wieder ein Grund, sich vielleicht doch lieber ein Gerät mit einem Betriebssystem wie "Android" anzusehen:
Hier ist es unproblematisch etwas am App-Shop vorbei zu installieren.

Quelle: Heise
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