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Freitag, 30. September 2011

11. Dortmunder Museumsnacht

Es ist wieder so weit: Am Samstag dem 1. Oktober 2011 lockt derweil zum 11. Male die Dortmunder Museumsnacht die Menschen herbei. Ob Open-Air-Konzert, Feuer-Show, ein Rundgang durch die DASA - für jeden dürfte etwas dabei sein.
Das Programm startet bereits um 15 Uhr; nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Stadt Dortmund. Einen PDF-Flyer finden Sie hier.
Eintritt: 12,50 Euro für Erwachsene, ermäßigt 9,50 Euro. Kinder von 6-14 Jahren 3 Euro. Kinder unter 6 Jahren frei. (Keine Gewähr.)

Daher die Webseite wie immer gegen Abend überlastet sein wird, haben wir wie immer vorgesorgt:
Eine Kopie des Programm-Flyers befindet sich ebenfalls auf unserem Server. :-)

Donnerstag, 29. September 2011

Eichborn-Verlag am Trudeln

Dem insolventen Frankfurter Eichborn-Verlag geht's nicht gut -
leider scheinen sich keine ordentlichen Investoren finden zu  lassen.

"Der Verlag mit der Fliege" war bekannt für erstklassige kreative Nieschenliteratur, die bei anderen Verlagen kaum Platz fand: So wurde z.B. Walter Moers mit "Das kleine Arschloch" grade in diesem Verlag bekannt.

Wer also noch Medien aus dem Eichborn-Verlag sein eigen nennen möchte, sollte sich beeilen: Wer weiss, ob die Inhalte von einem neuen Verlag übernommen werden.

Quelle: TAZ

Einmal Facebook, immer Facecbook:
Löschen von Daten nicht möglich.

Wie weit die Sammelwut von Facebook wirklich geht, zeigt ein Bericht aus der TAZ:
Ein Anwender forderte Datenauskunft und erhielt 1200 DIN A4 Seiten Material.
Selbst bereits gelöschte Chats und Nachrichten tauchten darin auf; ebenfalls gelöschte Benutzer, deren Geburtstage, Adressen, etc.

Quelle: TAZ

Sonntag, 25. September 2011

Alles Ar...mleuchter in Oberhausen:
Walter Moers-Ausstellung in Oberhausen

Walter Moers? Er ist der Erfinder von Kaptain Blaubär, den Comic-Figuren in einigen Dating-Poralen - und natürlich vom "Kleinen Arschloch" und der Satire "Adolf, die kleine Nazi-Sau".
Seit heute findet auf Schloss Oberhausen in der Ludwiggalerie eine ganze Ausstellung zum Schaffen von Walter Moers statt, "auch wenn es das katholische Oberhaupt sicherlich nicht sehr gern sieht."
Natürlich wird der Zutritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre nur unter Aufsicht geeignet.


"Eigentlich will ich nicht sterben, aber wenn ich manchmal meinen Enkel ansehe... neulich hat er aus meinen gebrauchten Katheterbeuteln und Infusionsschluchen einen Dudelsack gebastelt - und mir dann Knocking on Heavens Door vorgespielt!"

Samstag, 24. September 2011

Hosen Runter:
Neues Fluggastabkommen zwischen EU und Australien

Das EU-Australien-Abkommen für die Fluggastdaten (PNR) ist bereits am Donnerstag erneut von der EU stillschweigend abgenick worden:
Ab nun werden wieder alle Daten der fliegenden EU-Bürger für 5 1/2 Jahre in das Ausland gespeichert -
Wie immer "nur rein vorsorglich".. zur "Terrorbekämpfung"...
Es gilt als selbstverständlich, dass diese Basis auch für weitere Verhandlungen zwischen der EU und den U.S.A. heran gezogen wird.

Freitag, 23. September 2011

Vorsicht: Nepp im Briefkasten
"Wichtige Paket-Zustellungs-Mitteilung"

Kaum ist bei Gewerbetreibenden die "Gewerbeauskunft Zentrale" bekannt, legt nun die "GP Health Products B.V. " aus Düsseldorf nach.
Diese verteilt Mitteilungskarten im Stil der Postlieferunternehmen in die Briefkästen: Man möchte angeblich ein Paket in Größe von "30 mal 21 mal 17 Zentimeter" ausliefern und benötigt dafür nur noch eine Adresse und weitere Kundendaten.....
Ein Paketservice der nicht weiss, an wen er liefern soll... wo gibt es denn soetwas?

Der Trick ist einfach: Man möchte Sie lediglich auf eine Webseite locken, damit sie dort Ihre Daten für die Zusendung eines Werbegeschenks hinterlassen, wenn dieses dann überhaupt ankommt.

Wie immer bleibt hier der übliche Rat:  Benutzen Sie die "Schnellfax-Taste" am Papier-Reisswolf....

Donnerstag, 22. September 2011

Auto-Ortung Teil II

Erinnern Sie sich an unseren Beitrag zur Fahrzeug-Überwachungsunit , welche ab 2015 für ein jedes Auto in der EU vorgeschrieben werden soll?

FutureZone.AT bereichtet heute aus der Zeitschrift "Wired" über die Fahrzeugeinheit von "OnStar", welche seit 2007 bei 30 Fahrzeugtypen von "General Motors" eingesetzt wird.
Dort ist bereits genau das passiert, was wir schon für das europäische System vorher gesehen haben:
Die "freiwillige" Board-Unit sendet Daten auch über das "abbestellen der Serviceleistungen einer automatischen Unfallmeldung" hinaus.

Zitat: "Adam Denison, Sprecher von General Motors, bestätigte gegenüber Wired.com, dass OnStar Daten sammle. Eine Verbindung zum Fahrzeug bleibe auch nach Kündigung aufrecht, um sowohl dem Kunden als auch dem Unternehmen selbst ein Wiederaufnehmen des Services zu erleichtern. Die OnStar-Technologien sind in über 30 General Motor-Modellen eingebaut."

Die OnStar-Unit ist somit jederzeit in der Lage gestohlene Fahrzeuge zu lokalisieren oder gar abzuschalten. Ob eine Art "Generalschlüssel" für die US-Behörden besteht, darüber schweigt man sich aus.
Das System arbeitet über ein eingebautes Mobilfunk-Gerät und GPS.

Wir erinern uns:  Ein jeses Handy besitzt eine internationale EMEI (Seriennummer der Gerätes) und eine internationale IMSI (Benutzernummer), mit der es sich fortlaufend bei den Mobilfunkzellen meldet.
Schon jetzt lassen sich darüber Gerät , Beistzer und Standort jederzeit identifizieren und ermitteln;
GPS ist dafür nicht einmal nötig.


Auch Mercedes Benz hat bereits ein System zusammen mit T-Mobile entworfen:
Dieses nennt sich TELEAID und arbeitet ebenfalls mit Mobilfunk-Gerät und GPS.
In den Spezifikationen finden sich interessante Parallelen zum Maut-System in Deutschland.

Interessante Informationen über die Historie von eCall finden sie bei MarkLines.com.

Quelle: Futurezone.at

Mittwoch, 21. September 2011

Anarchie bei der Bahn-
Wenn selbst die Polizei nicht mehr helfen mag

Wenn der Regionalexpress oder die SBahn mal wieder zu spät kommen und man eigentlich im Kalender anstreichen kann, wenn man überhaupt von der Stelle kommt, dann platzt auch dem letzten Bahnreisenden irgendwann der Kragen.
Wie angenervt die Reisenden derweil im Ruhrgebiet sind, das zeigt ein Artikel der WAZ:
Die Reisenden des Regionalverkehrs enterten kurzerhand den ICE - den die Bahn natürlich nicht für den verspäteten Nahverkehr frei gegeben hatte.

Das war den Reisenden aber derweil ziemlich egal... - mindestens so egal wie die Durchsagen des Zugchefs man möge den ICE verlassen. Selbst die vom Zugchef herbei gerufene Polizei wurde nicht mehr ernst genommen.
Die mochte sich allerdings eh nicht zum Spielball der DB machen lassen - Hausrecht hin, Nachlösen und Beförderungspflicht her - vielleicht aber am ehesten der angeheizten Stimmung und des Eigenschutzes wegen.

Der Tenor der WAZ als auch der Reisenden ist einhellig: Die (Abonement!)-Kunden des Nahverkehrs sind keine zahlenden zweiter Klasse; das sollte nach den Klagen des VRR gegen die DB doch dort auch endlich angekommen sein, bei den die DB immer mit einem blauen Auge davon kam, weil sie beständige Besserung versprach.

Quelle: WAZ-ComicWAZ

Dienstag, 20. September 2011

Bitte lächeln für die Krankenkasse

"Hurra, Hurra - die neue elektronische Gesundheitskarte ist da -
Die Zukunft in Ihrer Hand - Ihre neue TK-Gesundheitskarte kommt.
Schicken Sie uns ihr biometrisches Passphoto; Sie sind ja auch gesetzlich dazu verpflichtet!"

So und ähnlich frohlockt es ein Flyer, den die TKK - und auch andere Krankenkassen - aktuell ihren Versicherten zuschicken:  Durch sehr eigenartigen Formulierungen wird dem Versicherten suggeriert, er müsse nun ein biometrisches Photo zusenden um die neue Gesundheitskarte zu bekommen und die alte Karte würde nun ungültig.

Dem ist nicht so!

Der Gesetzgeber hat die Kassen dazu verpflichtet, 10 % seiner Versicherten bis Ende 2012 anzuschreiben und zur Nutzung der neuen Karte zu treiben.
Wenn Sie keine Lust darauf haben "Testkanninchen" zu werden und dass ihre Patientendaten und Krankenakte zentral in einer Datei gespeichert werden und sie mehr oder weniger mal wieder beim Arztbesuch den Strichcode in den Nacken gebrannt bekommen: Rufen Sie doch bei der Krankenkasse an und verweigern Sie das Photo für die neue Gesundheitskarte!

Zumindest die Techniker Krankenkasse ist SEHR einsichtig und vermerkt im Datensatz den Wunsch, die alte Karte auch weiterhin zu behalten.
Sollte ihre Krankenkasse nicht so kooperativ sein, so nutzen Sie einfach einen Musterbrief (hier herunter laden).

Konsequenzen müssen Sie zudem keine befürchten, daher man Sie nicht zu einem Photo für die eGK zwingen kann. Legen Sie ihrem Arzt wie bisher einfach die Bescheinigung über die Versicherung vor -
entweder durch die alte noch gültige Karte, oder durch eine Mitgliedschafts-Bescheinigung der Krankenkasse:
Die können Sie dort jederzeit kostenlos anfordern.

Abschließender Hinweis:
Die privaten Krankenkassen boykottieren vollends das neue System der elektronischen Gesundheitskarte...
Etliche Ärzte ebenfalls: Die besitzen nicht mal ein Kartenlesegerät für das neue System.
Der Deutsche Ärztetag hat sich ebenfalls gegen das neue System ausgesprochen:
Zu teuer, zu unpersönlich, sicherheitstechnisch zu löcherig.


Weiterführende Links: Stoppt-die-eCardKK Direkt  , Bundesministerium für Gesundheit

Montag, 19. September 2011

Der Spion in der privaten Photokamera:
Stalken mit Metadaten

Was haben ihr Photo auf Facebook, auf ihrer Homepage und in ihrer Online-Bewerbung gemeinsam...?
Wissen Sie noch nicht sofort? Lassen Sie sich überraschen!

Photos gibt es grade im Internet wie Sand am Meer -
die sehr niedrigen Preise der digitalen Photographie und die tausenden von WebCommunities verführen grade dazu, wirklich alles an Bildaufnahmen im Internet zu publizieren:
Heute noch ein Bewerbungsphoto auf "Xing" hoch geladen und im nächsten Moment eine Photo von der Party am Wochenende für den besten Freund und Arbeitskollegen auf Facebook; eines noch für Oma per eMail,  eines für ein Kontaktportal wie Friendscout und vielleicht noch ein unanständiger Schnappschuss für den neuen Flirt....?

Doch... Vorsicht: Jede Digitalkamera stempelt die geschossenen Photos mit einem Code aus Datum, ggf. sogar inklusive der GPS-Koordinate (grade bei Handy-Kameras sehr beliebt ) und der Seriennummer des Gerätes. Kurzum: Ihre Photos sind jederzeit und überall im Internet identifizierbar.
Es gibt derweil sogar richtige "Stalker-Suchmaschinen", welche gezielt nach Photos einer bestimmten Kamera suchen - eigentlich um geklaute Geräte wieder zu finden; wer kann da schon etwas gegen haben?
Nur sind auch Stalker unheimlich erfinderisch...

Quellen: GadgetTrak , StolenCameraFinder , PhotoME

Sonntag, 18. September 2011

BRD: Internetüberwachung über die Kreditkarte-
Frei nach amerikanischem Vorbild

Ist da wer?
Im Internet gibt es etliche anonymisierte Bezahldienste - aber bald nicht mehr, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht: Ein neuer Gesetzentwurf stellt jeden Bürger mal wieder unter generellen Terrorverdacht: Jede Zahlung soll ab sofort nachvollziehbar sein; die Zahlung soll nur noch über direkte Konto/Kartenabbuchungen möglich sein. Und Warum?
Für die Geldwäscheprävention;
Wobei weiterhin aber Bankeinzahlungen von bis zu 1.000 Euro möglich sein sollen. Obendrein führt dieser Gesetzesentwurf den §13 Abs. 6 des Telemediengesetzes ad Absurdum: Dieser schreibt mämlich aus guten Gründen den Diensteanbietern im Internet ein anonymes Zahlungsmittel vor...




Der AK-Vorrat ist schon auf den Plan gerufen.

Quelle AK-Vorrat , ULD

Samstag, 17. September 2011

Windows-Tipps:
Firefox-Optimierung

Der neue Firefox ist sicherlicht schnön schnell -
aber er frisst definitiv zu viel Speicher - und hakt oft beim Laden von Webseiten.
Was kann man tun?  weiter lesen »

Freitag, 16. September 2011

Vorsicht Falle!
Heute: "Gewerbeauskunft Zentrale"

Viele Gewerbetreibende kennen das Problem:
Kaum ist der Handelsregister- oder ein Eintrag in den Gelben Seiten erfolgt, sind auch schon die ersten Schreiben im Briefkasten.
Und diese sind sehr einfallsreich:
Aktuell findet sich oft wieder die "Gewerbeauskunft Zentrale" dabei, die in einem vorausgefüllten Schreiben mit halbamtlichen Anschein dazu auffordert, die Adressdaten zu überprüfen.
Von "Diese Schreiben ist ihnen bereits am 08.08.2011 zugegangen!" ist dort die Rede - Eile scheint also geboten.

Schnell eine Unterschrift drauf und zurück schicken an die kostenlose 0800-Faxnummer - und ... STOP ...
Denn sonst zahlen Sie für einen Eintrag in ein "Internet-Branchenbuch" 569,06 Euro jährlich...

Sollten Sie so ein Schreiben erhalten, nutzen Sie die Ganz-Schnell-Fax-Taste an ihrem Papier-Reiswolf.

Sie haben noch keinen Aktenvernichter?
Die Anschaffung lohnt sich: Sie sparen 569,06 Euro, Zeit und Arbeit in keinen 4 Sekunden;
ganz steuerfrei ist er obendrei.

Das soll ihnen erst mal jemand nach machen!


Donnerstag, 15. September 2011

Neues von der Euro-Stasi:
Die EU will ab 2015 einen vorgeschriebenen Schnüffelchip im Auto

Getarnt als "Notrufsystem" soll ein jedes Auto welches ab 2015 vom Band geht eine "integrierte Überwachungseinheit" besitzen:
Hat das Fahrzeug einen Unfall, so soll eine Notrufzentrale einen Rettungswagen oder sonstige Hilfe schicken.

Was dem Anwender erst auf Nachfrage verraten wird:
Nicht nur "nach" dem Unfall sondern fortlaufend werden in Intervallen Informationen über den letzten Standort, die letzte gemessene Geschwindigkeit und die sich an Board befindliche Personenanzahl gesammelt und auch gesendet.
Die Möglichkeit einer Deaktivierung der "E.T.-Funktion" ist ausdrücklich nicht vorgesehen: Schließlich würde sonst keiner das System nutzen, welches nun verpflichtend vorgeschrieben werden soll.

Ob in Zukunft über diese als Notfall-Einheit getarnte Fahrzeugüberwachungszentrale das Automobil abgeschaltet werden kann, wenn man z.B. seine KFZ-Steuer nicht bezahlt hat, ein Knöllchen in Flensburg vorliegt, oder der TÜV abgelaufen ist - darüber möchte man beim eCall-Projekt keine Auskunft geben.
Das über das System nachgewiesene Geschwindigkeitsübertretungen an die Polizei weiter geleitet und eingetrieben werden könnten, das habe man angeblich noch garnicht bemerkt.
Das über verbaute RFID-Technik sogar die die Möglichkeit besteht, den Führerschein und der Personalausweis einfach auszulesen und an die Zentrale zu übermitteln - das möchte man lieber als "vielleicht mögliche, aber derzeit nicht geplante Phantasterei" abtuen.

Während die EU-Politiker sich über das fehlende Vertrauen der Bürger beklagen - es würde sich doch schließlich um eine gute Sache handeln - erinnern wir uns an das Maut-System in Deutschland:
In den letzten Jahren wurden immer wieder Fälle bekannt, in denen mit juristischen Kniffen die Mautstationen ausgerechnet zur Aufzeichnung und Auswertung von PKW und LKW-Bewegungsdaten genutzt worden sind; denn die automatischen Kameras auf den Autobahnbrücken eignen sich hervorragend zum automatischen Kennzeichenabgleich.
In Bayern forderte Günther Beckstein schon 2006 die Freigabe der Mautdaten. Zitat:
"Bei Schwerstkriminalität wie Mord muss ein Rückgriff auf vorhandene System-Daten gesetzlich zugelassen werden: Im Gesetz müsse verankert sein, dass bei schweren Straftaten der Datenschutz zum Wohle des Opferschutzes und der Strafverfolgung ausgehebelt werde."

Update 2011-09-16:
Es gab bereits erste ungläubige Reaktionen auf den Beitrag: Alles Phantasterei.
Auf Wikipedia befindet sich im Artikel über das eSafety-Projekt der Europäischen Union in dem darauf beharrt wird, es würde sich lediglich um ein passives System handeln: Bewegungsprofile würden sich angeblich nicht erstellen lassen.

Das stimmt so leider nicht.

Bereits 2003 fand sich dazu ein Beitrag auf Pressetext.com , dass bereits am 28. November 2003 ein Treffen zwischen den Autoherstellern statt fand, um einen einheitlichen Kommunikationsstandart zu etablieren, damit sich Autos über Stau, Geisterfahrer, Glatteis und ähnliches "unterhalten" könnten.
Kleiner Hinweis: In diesem Protokoll wird unter anderem die Seriennummer der Board-Unit mit gesendet, aus der sich Rückschlüsse auf das Fahrzeug, das Fabrikationsdatum und die Sitzplatzanzahl erkennen lassen.
Genau aus diesen Anfängen entstand das eSafety-Projekt:
Die "Notruf-Funktion" ist nur ein kleiner Teil der Board-Unit!

Auf Pressetext.com befand sich 2008 auch schon ein Beitrag zu dem System myKey von Ford: Das Fahrzeug nutzt personalisierte elektronische Fahrzeugschlüssel, mit welchen z.B. für den Junior die Höchstgeschwindigkeit auf 120 Km/h und Lautstärke des Autoradios beschränkt werden kann.
Ein Äquivalent wird derzeit in Japan antwickelt und arbeitet mit .....? Einer RFID-Schlüsslkarte -
Ganz zufälliger Weisemit der gleichen Art von RFID-Chip, der im deutschen Reiseausweis vorhanden ist.
Wie weit auch sonst die Technik in dieser Richtung ist, zeigt ein Beitrag von Car-IT.de. - oder auch von der der Welt: Auch Autos kann man hacken: Bremsen blockieren, Insassen einsperren, laute Musik einspielen: Wer sich in den Bordcomputer eines modernen Pkw einschleust, kann viel Schaden anrichten. http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-05/auto-hack-bordcomputer

Mittwoch, 14. September 2011

Nacktscanner Ade...
Aber nur vorerst!

Die beiden Nacktscanner, welche in Hamburg zu "Testzwecken" aufgestellt wurden, sollen nun nach 10 Monaten Probezeit abgebaut werden. Zwischen dem 27.09.2010 und dem 31. Juli 2011 haben laut der Flughafensicherheit 800.000 Passagiere das Gerät freiwillig genutzt, bei denen 49% der Durchläufe mit einem Fehlalarm endeten:
Falten in der Kleidung, Schweiss, Monats-Damenhygiene- und Inkontinenzartikel bei Rentnern brachten die Technik aus dem Tritt und machten aus unbescholdenen Bürgern ganz besonders zu kontrollierende Terroristen.
Bei weiteren 5% konnte man sich keinen Reim darauf machen, warum die Technik Alarm gab.
Bei 15% handelte es sich um einen echten Alarm. In 31% der Fälle gab die Maschine "grünes Licht".

Auch wenn es die Politik und die Polizei von einem "Erfolg" sprechen möchte: Auf Druck der Bürger hat die EU derweil Richtlinien erlassen, nach denen ein Nacktgaffer (Neusprech: Körperscanner) die Daten nur so lange halten darf, bis der nächste Proband die Schranke betritt. Die Weiterleitung oder Speicherung der Daten ist grundsätzlich verboten und somit nicht durchführbar - so die Theorie.
Eine Nutzung kann zumindest in der EU vom Fluggast nicht erzwungen werden: Hier kann dieser noch wählen, ob er diese "tolle neue Technik" wirklich nutzen möchte.

Die Bundespolizei in Potsdamm wird nun das System unter Laborbedingungen weiter testen und vor allem die Software verbessern, um diese Technik dann "endlich" dauerhaft einzusetzen - entgegen der immer mehr stagnierenden Akzeptanz der Bürger:
Hatten sich noch in den ersten 4 Testwochen angeblich ganze "10% bzw. 100.000 Bürger" Scannen lassen, waren es am Testende 800.000 Bürger und somit  - nach unseren Berechnungen - keine 7.8%.

Objektiv betrachtet scheinen die Zahlen für die Öffentlichkeit geschönt worden zu sein:
Laut Wikipedia hatte der Flughafen im Jahr 2010 eine Abfertigungsquote von 1.020.000 Personen pro Monat. 800.000 Probanden durch 10 Monate wären ~2667 abzufertigende Personen am Tag.
Bei zwei bereit gestellten Nacktscannern wären dieses ~1333 Personen pro Gerät und Arbeitstag; oder anders gesprochen: 55 Personen pro Stunde, oder auch 1,08 Menschen pro Minute.
Aber auch nur, wenn die Schleusen 24 Stunden am Tag durchgehend ohne technische Ausfälle besetzt und immer ein Fluggast zur Verfügung gewesen wäre.

Das Schließen/Öffnen der Sicherheitstüren des Körperscanners dauert pro Vorgang 5 Sekunden.

Von 23:00 bis 5:50 Uhr herrschen am Flughafen Nachtflugbeschränkungen,

Man braucht kein Mathematik-Genie sein, um hier ins Grübeln zu kommen.

Quellen: Bild, Flughafen Hamburg, Wikipedia

Dienstag, 13. September 2011

Dammbruch beim Datenschutz in den Niederlanden:
"Überwachung total" im Nahverkehr

In den Niederlanden ist nun auch eines der letzten Tabus gefallen:
Der öffentliche Nahverkehrsanbieter RET will in Rotterdamm in jedem Abteil eine Kamera mit Geichtserkennung installieren. Erste Testläufe auf der "Linie 2" laufen bereits.

Man möchte damit "Hausverbote überprüfen": "Störenfriede" und "Schwarzfahrer" sollen somit erkannt und von der Polizei aus den Wagons entfernt werden. Jeder Fahrgast wird somit unabhängig seines Verhaltens erst einmal als "Täter" angesehen, der von der Kamera legitimiert werden muss.


Quelle: RTV Rijnmond , Dutchnews.NL

Montag, 12. September 2011

Unfall im Atomkraftwerk Marcoule, Frankreich

Im Atomkraftwerk Marcoule in Frankreich (Rhônetal, Avignon) ereignete sich eine Explosion: Eine Person soll dabei getötet und vier Personen sollen verletzt worden sein.
Es besteht die Gefahr, dass radioaktives Material aus der Anlage entweicht.
Es wurde derweil eine Sicherheitszone errichtet.

Nach Angaben von BFM soll ein Verbrennungsofen für schwach radioaktive Abfälle explodiert sein.

Diese Art der "Entsorgung" von atomaren Reststoffen ist in Frankreich durchaus üblich. Auch sonst geht man eher nachlässig mt den radioaktiven Hinterlassenschaften um:
Vor der französichen "Wiederaufbereitungslage" in La Hague führt ein 3 Kilometer langes Abfallrohr in das Meer, durch das regelmäßig radioaktive Abfälle eingeleitet werden. Voraus gegangen war dort ein juristischer Streit, daher es derweil weltweit verboten ist, Atommüllfässer zu verklappen - also über Board eines Schiffes zu werfen; das Einleiten flüssiger radioaktiver Stoffe aber nicht.

Beim ZDF ist um 14:51 Uhr noch immer kein Hinweis auf den Vorfall in Frankreich zu finden
Die ARD veröffentlichte erst um ca. 12:31 Uhr ansatzweise eine Information.

Update 19:26 Uhr:
Der Vorfall gilt laut der französischen Behörden als beendet.
Es habe sich um einen "normalen Industrieunfall" gehandelt. Radioaktivität sei nicht ausgetreten.
Zu keiner Zeit habe irgendeine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.

Wie weit man diesen Beschwichtigungen glauben vermag, muss ein jeder selbst entscheiden.
Dass eine Explosion in einem Brennofen für schwach radioaktive Restabfälle keine Strahlung frei setzt, klingt zunächst allerdings als sehr erklärungsbedürftig.


Quelle: BFM, NTV, ZDF

Drogeriekette Rossmann zeigt Paypal die Tür

Die Drogeriekette Rossmann hat bereits letzten Monat die Zusammenarbeit mit PayPal eingestellt. Grund dafür ist das U.S.-Handelsembargo gegen Kuba, welches PayPal in Deutschland durchsetzen will.

In letzter Zeit hat PayPal immer wieder europäische Verkäufer aufgefordert, Kubanische Produkte aus den Verkaufslisten zu streichen; dabei spielte es keine Rolle, ob die Artikel beim Verkäufer mit PayPal abgewickelt werden konnten, oder ob diese Artikel z.B. ausschließlich mit einem Alternativzahlungsmittel wie "Sofortüberweisung", "Banküberweisung", oder "Bankeinzug" abzuwickeln waren.

Als auch Rossmann am 1. August ein Schreiben von PayPal erhielt und aufgefordert wurde, innerhalb von drei Tagen das Angebot "Kubanischer Zigaretten" zu entfernen, weil man sonst keine Kundengelder mehr für Rossman abwickeln würde, drehte man dort den Spieß um:
Am 3. August hat Rossman die Möglichkeit der Zahlung mit PayPal im Onlineshop kurzerhand gestrichen.

So viel Courage ist sicherlich selten

Quelle: Rossmann.

Sonntag, 11. September 2011

Auf Kriegstanz mit dem Apache 2.2.19/20 Win32 SSL:
Showdown on Wild Western Digital C:


Wer nicht nur einen fertig vorkonfigurierten Apachen wie z.B. "EasyPHP" oder "XAMPP" zum Testen von Webapplikationen benutzt und auf eine eigene Installation+Konfiguration zurück greift, der kommt hin und wieder auf Windows-Maschinen so ziemlich in's Straucheln:
Der Apache ist eben urwüchsig eine echte Unix-Anwendung und kennt keine Laufwerksbuchstaben, was grade bei der Konfiguration der DOCUMENTROOT und USERDIR-Verzeichnisse auf Netzlaufwerken vor fast unerklärbare aber dennoch wirklich sehr interessante Nebeneffekte stellen kann...
Aber fangen wir einmal von vorn an.... (Weiter lesen.)

Freitag, 9. September 2011

Schon wieder ein Update im Firefox?
Oder auch: Ist SSL nicht mehr sicher?

Durch Zufall bemerkten Benutzer vor einigen Monaten, dass ein digitales Zertifikat von Google-Mail Iran nicht mehr "sicher" schien:
Jemand musste den digitalen Hauptschlüssel geknackt haben und gaukelte so einen Server als authentisch vor, der nicht zu Google gehörte und leitete die Datenverbindung an Google weiter.
Dabei konnte sämtlicher Datenverkehr mit geschnitten und überwacht werden.

Die Zertifizierungsstelle "DigiNotar" schien gehacked worden zu sein, was einem digitalen GAU nahe kommt:
Jede SSL-Datenkommunikation die ein Zertifikat des Anbieters DigiNotar benutzt, kann somit manipuliert werden.

DigiNotar stellte zudem ausgerechnet einen Hauptschlüssel für den Schlüsselverwalter "PKIoverheid" aus: Dieses Unternehmen ist eine Firma der niederländischen Regierung und signiert hoheitliche Anwendungen.

Nahezu 80 von 100 der weltgrößten niederländischen Firmen benutzen ein Zertifikat von PKIoverheid und somit von DigiNotar - darunter Rüstungsunternehmen, Autobauer, etc. pp.

Die niederländische Regierung hat erst einmal bei DigiNotar das Ruder übernommen. Das zeigt, wie ernst dieses Problem genommen wird.

Browserhersteller wie Mozilla, Microsoft und Apple haben in den letzten Nächten reagiert und die Zertifikatsstelle DigiNotar verbannt. (Dadurch derzeit die Browserupdates)
Dadurch diese Sperrung kann es zu weitreichenden Problemen kommen.


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