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Montag, 31. Januar 2011

Vorsicht Falle:
Meissner Bolte warnt vor Zahlungsaufforderungen

Die angesehene Kanzlei Meissner Bolte warnt aktuell vor nicht gerechtfertigten Rechnungs-Schreiben  der unten genannten Firmen.
Es wird dringend empfohlen auf die nicht gerechtfertigten Zahlungsaufforderungen auch nicht zu reagieren.


Folgende Firmen sind anscheinend negativ aufgefallen:

  • AGR Allgemeine Gewerbedatei e.K.
  • Allgemeine Gewerbeverwaltung (AGV)
  • Allgemeines Datenregister
  • CPTD - Central Patent & Trademark Database
  • European Trade marks and Designs
  • FIPTR Federated Insitute for Patent- & Trademark Registry
  • I.B.F.T.P.R. International Bureau for Federated Trademark Patent Register
  • I.B.I.P. International Bureau for Intellectual Property
  • IOPTS International Organization for Patent & Trademark Service Coporation
  • Matic-Verlagsgesellschaft mbH
  • Register of Commerce - Markenregisterverzeichnis
  • TM-Edition International Catalogue of Trademarks
  • WBIP World Bureau Intellectual Property
  • WIG-Wirtschaftszentrale für Industrie und Gewerbe AG
  • WIHH-Wirtschaftsinstitut für Industrie, Handel, Handwerk AG
  • WPTI s.r.o. World Patent and Trademark Index
  • Zentrales Gewerbe Register
  • Deutsche Markenverlängerung AG
  • DMV-Deutsche Markenverlängerungs GmbH
  • DPMV-Deutsche Patent- und markenverlängerung GmbH
  • ECTO SA
  • European Trademark Organisation S.A.
  • Intellectual Property Agency Ltd.
  • Nationales Markenregister AG

Sonntag, 30. Januar 2011

Anonymes Nachfragen unerwünscht:
Kartenzahlung wird pflicht beim Auskunftsersuchen in den USA.

Angeblich möchte man in den USA als auch in Deutschland die "offene" und "gläserne Verwaltung", bei der man Akteneinsicht erlangen kann. Doch die Realität sieht anders aus.

In Deutschland werden viele Akteneinsichten nicht gewährt, weil angeblich der "Datenschutz" und Geschäftsgeheiminisse dagegen stehen, damit geheim ausgepokerte Geschäfte nicht veröffentlicht werden.Ein Beispiel ist das Autobahn-Maut-Projekt "Toll Collect": Hier wartet man derweil seit Jahren auf die Veröffentlichung von Details, die bisher nur über Whistle-Blower-Websites wie WikiLeaks oder Cryptome ans Licht kamen.

Ein anderes Beispiel sind diverse Verfahren um Entscheidungen durch die Lebensmittelbuch-Kommission: Diese Wacht um die Einhaltung so genannter "Leitsätze" aus dem "Lebensmittelbuch" in dem z.B. festgehalten ist, woraus eine "Schinkenwurst" bestehen muss - und welches Produkt auf dem freien Markt auch so nennen darf.
Lebensmittelorganisationen beklagten, dass z.B. die "Schinkenwurst" gar keinen Schinken enthalten muss, und eine "Kalbs-Leberwurst" nicht einmal Kalbsleber und forderten eine Erklärung für solche Entscheidungen der Lebensmittelkomission.
Selbst die Information über die personelle Zusammensetzung der Lebensmittelkomnission musste musste vor Gericht erkämpft werden - bei der sich dann heraus stellte, dass hier die Lobbygrößen der Lebensmittelindustrie vertreten sind.

In anderen Ländern findet man derweil eine neue Methode, um "neugierige" und "mündige Bürger" abzuschrecken: Die Barzahlung von so genannten "Verwaltungsgeldern" bei einer "anonymen" Akteneinsicht wird schlichtweg abgeschafft: Verwaltungsgelder sind nur noch per Kreditkarte zu bezahlen -
und somit weiss man immer, welcher "neugierige Bürger" seine Nase in was genau hinein gesteckt hat.

Auf diese Art und Weise kann man sogar einen Bürger gezielt und ganz automatisiert schikanieren und z.B. mit Papierkram beschäftigen, wenn dieser zu nahe an bestimmte Informationen kommt.
"Schaust du in die Akte A, schicke ich die z.B. einen fehlerhaften Steuerbescheid, damit du etwas zu tun hast. Schaust du in Akte A und dann in Akte B, wird dein Name aus Versehen auf die No-Fly-Liste gesetzt."


Quellen: ContraCostTimes

Samstag, 29. Januar 2011

USA: RIAA-Anwalt wird zum Bundesrichter ernannt

Wie die Content-Lobby sich in immer mehr  Parlamente einschleicht, sieht man so grade in den USA:
Dort wird ein ehemaliger Anwalt der RIAA (Der Vereinigung der amerikanischen Musikindustrie) als Bundesrichter berufen.
Die Folgen daraus sind absehbar.

In Spanien wurde vor einigen Monaten im letzten Monent die Internetz-Zensur aufgehalten, als durch Wikileaks bekannt wurde, dass Parlamentarier durch die USA in Ihrer Meinungsfindung "beenträchtigt" wurden.

Quellen: WiredTelepolis

Freitag, 28. Januar 2011

Trennung von Staat und Kriche?
Die Katholische Kirche kündigt einem CDU-Kritiker den Mietvertrag

Vor einigen Monaten hatte ein Duisburger Bürger den Mut, seine Stimme gegen Adolf Sauerland (CDU) zu erheben, weil dieser noch immer zu den Vorfällen der Loveparade schweigt:
Er spritzte Sauerland mit einer Flasche Ketchup ein.

Die Katholische Kirche kündigte ihm darauf hin nun die Wohnung:
Man könne so einen Mieter könne man nicht gebrauchen, der gegen die "Grundsätze der Kirche" verstoße.

....eine eigenartige Form der Nächstenliebe, bei denen man die Umstände etlicher verstorbener Jugendlicher lieber totschweigt und über jene richtet, die Licht ins Dunkel bringen möchten.

Quelle: Der Westen

Donnerstag, 27. Januar 2011

"Dortmunder-U" ist schlecht besucht.

Das "Dortmunder U" ist endlich fertig - und klagt nun über Akzeptanzprobleme.
Wo die Zeche Zollverein hundertausende Beucher anzieht, verbuchte man in den ersten drei Wochen in Dortmund grade einmal 707 Besucher, was nicht an der virtuellen 3D-Taubenplage auf dem Dach des Dortmunder U liegen kann.

Vielleicht ein Grund mehr, in Dortmund ein wenig auf Kulturbummel zu gehen.

Quelle: Der Westen

Mittwoch, 26. Januar 2011

Der Hacker kommt aus dem Fernseher

Immer mehr Fernseher haben eine Netzwerkbuchse oder USB-Port, um damit z.B. Videos auf / von YouTube oder ähnliches anzuschauen. Doch damit kommt auch die Gefahr:
Es kusieren derweil die ersten Viren für gänige Fernseher-Systeme, die nicht nur Pins und Tans des Fernseher-Internetbrowsers abfangen -
Sogar pfiffige Trojaner die das private Netzwerke von Innen heraus "belauschen" sind schon im Umlauf.

Nach dem sogar schon die ersten Geräte wie Mikrowellen, Trocker und Waschmaschinen auftauchen, die sich über PowerLan am ernseher steuern lassen, gibt es - ähnlich wie bei StuxNet - auch hier schon "überspringende" vieren, die Schabernack treiber.

Wenn Sie Geräte mit Internet-Funktion benutzen, sollten Sie diese in einem gesonderten Netzwerk arbeiten lassen. Sicher ist sicher!

Dienstag, 25. Januar 2011

Karlsruhe: Transsexuelle dürfen auch ohne Geschlechtsumwandlung heiraten

Bisher gab es eine sehr "eigenartige" Lücke in der deutschen Rechtssprechung: So durften hetero- und homosexuelle Paare heiraten, doch Menschen mit transsexuellen Neigungen durfte keine Ehelichung vorgenommen werden. Hier herrschte die einschlägige Amtsauffassung, dass das Geschlecht bereits angeglichen sein müsse, bevor die Ehelichung vollzogen werden dürfe.
Das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe räumte mit dieser Praxis auf: Egal ob männlein, weiblein, gefühlt wie männlein, gefühlt wie männlein,  oder umoperiert in welche Richtung auch immer:
Liebe verdient respekt -
Heiraten darf jeder.

Montag, 24. Januar 2011

Ich will spielen: 670 Quadratmeter Nostalgie-Computer

In Berlin eröffnete am 21.01.2011 in der Karl-Marx-Allee 93a das Computerspielmuseum, was einem so manchen Fan die Tränen in die Augen treiben wird: Auf 670 Quadratmetern darf sich ein jeder der Gerneration C64 wie im Himmel fühlen und spielen, was das Zeug hält.
Egal ob Spielautomaten, Z80, C64 oder Gameboy - hier wird man fündig.

Ein Besuch lohnt sich!

http://www.computerspielemuseum.de

Sonntag, 23. Januar 2011

Windows-Tipps: Das Copyright im Browser:
TinEye Reverse Image Search

Haben Sie sich schon einmal gefragt, auf welchen Webseiten überall ihre Profilbilder aus "Social Communities" kusieren?
Ein kleines Add-On für den Firefox hilft bei der Suche:
"TinEye Reverse Image Search" durchsucht das Web nach ungewünschten Kopien ihrer Bilder.

Quelle: addons.mozilla.org

Samstag, 22. Januar 2011

Freiwillige Vorratsdatenspeicherung?
Nein Danke...

Die aktuelle Situation zur Vorratsdatenspeicherung ist unbefriedigend - so speichert z.B. die Deutsche Telekom aktuell "Freiwillig" die IP-Adressen ihrer Benutzer für 7 Tage. Diese Praxis wurde vom OLG Frankfurt unter Aktenzeichen13 U 105/07 als "korrekt" entschieden in der ein Benutzer auf die sofortige Löschung seiner IP-Daten beharrte und führte somit zu weiteren Streitigkeiten und aufrufen, wie z.B. auf Daten-Speicherung.de, daher dadurch tausende Internetbenutzer tagtäglich ermittelt und abgemahnt wurden.

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Entscheidung des OLG nun unter dem Aktenzeichen AZ III ZR 146/10 am 13.01.2011 zurück gewiesen und zur erneuten Verhandlung angeordnet. Die Unzulässigkeit der Speicherung von IP-Adressen wurde leider bisher nicht bestätigt, daher der Sachverhalt weitere Aufklärung bedürfe. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt leider noch nicht vor.

Es bleibt zu hoffen, dass hier einem Urteil des OLG Darmstadt (Az. 25 S 118/2005) bzw des OLG Karlsuhe (Az. 4 U 86/07) gefolgt wird, die bereits eine Vorratsprotokollierung der von Ihren Kunden temporär genutzten Internetadressen untersagt. Dieses Entscheidungen stützten sich auf §96 TKG , welcher ein Protokollierungsverbot ausspricht.

Freitag, 21. Januar 2011

Teurer Strom durch Abschalten

Vor einiger Zeit ermittelte das Kartellamt gegen die Stromkonzerne wegen Preistreiberei - Natürlich konnte dabei nichts festgestellt werden Garnicht? Vielleicht doch ein wenig:
Die Strombetreiber schalteten immer dann ihre Kraftwerke ab, wenn diese grade benötigt wurden - wodurch der Strom "zufälliger Weise" verknappt wurde.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Donnerstag, 20. Januar 2011

Essen in 100 Minuten

Wer Essen einmal aus einer anderen Perspektive kennen lernen will, der sollte doch einfach mal mit dem Stadtrundfahrt-Bus durch die Stadt gondeln: In einer Rundfahrt von 100 Minuten gibt es allerlei wissenswertes, von dem selbst ein Essener überrascht sein dürfte.

Auch an Besucher aus fernen Ländern ist gedacht: Beim Busfahrer gibt es für einen Euro Kopfhöhrer, damit man die verschiedenen Ansagen auch in anderen Sprachen hören kann.

Weitere Informationen und Abfahrtszeiten finden Sie auf den Webseiten der Stadt Essen.

Quelle: Stadt Essen

Mittwoch, 19. Januar 2011

Zeigt her eure Füsse, zeigt her eure Schuh:
Fingerabdruck scannen aus 2 Meter Entfernung

Die US-Firma Adcanced Optical Systems (AOS) hat ein neues Verfahren namens "AIRprint" entwickelt, mit dem man Fingerabdrücke aus 2 Metern Entfernung efassen kann. Nach Anwendungsgebieten sucht man noch.
Man kann sich aber vorstellen, diese Technik z.B. an "Checkpoints" oder ähnlichem zu etablieren.

Nach dem Hessen z.B. auf den Autobahnen das Kennzeichen-Scannen wieder eingeführt hat, werden bald sicherlich in Fussgängerzonen und Einkaufszentren "vorsorglich" Fingerabdrücke gescannt werden.

Quelle: Heise

Dienstag, 18. Januar 2011

Der Datenschutz bei Bankkonten-Abfragen ist gefallen.

Peter Schaar, der Bundesdatenschutzbeauftragte, moniert die derweil gängige Praxis von Behörden, schon bei kleinsten Anzeichen eines Anfangsverdachts die Konten der Bürger zu überprüfen:
Egal ob für's BAFöG, das Arbeitslosengeld, zur Kontrolle des Finanzamtes - alle Ämter fragen ohne Bedacht an;
wobei das Finanzamt ganz vorn in der Liste steht.

Informiert wird der Betroffene im Anschluss darauf nicht.

Während im Jahr 2009 "nur" ca. 37.000 Anfragen an die Banken gestellt wurden, waren es 2010 nun schon 56.696 Anfragen - also gleich ein Drittel mehr.
Von diesen 56.696 Anfragen fielen gleich 48558 Anfragen - also fast 86% - auf die Finanzbehörden.

Wie viele Anfragen wirklich für die Aufklärung "schwere" Straftaten genutzt wurden, ist eher nicht bekannt.

Da fühlt man sich ein wenig an den Spruch "Die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen" erinnert.


Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

Montag, 17. Januar 2011

Süßlupinen - das neue Soja des Nordens?

Haben Sie schon einmal etwas von "Lupinen", "Wolfsbohnen", oder "Feigbohnen" gehört? 
In der Landwirtschaft werden Lupinen als Gründüngung benutzt, daa diese mit Hilfe von Knöllchenbakterien an den bis zu 1.5 Meter langen Wurzeln im Boden Stickstoff anreichern und auch verhärteten Boden durchziehen.
Auch Bienen lieben diese anspruchslose Pflanze, weshalb sie auch gern als "Bienenweide" bezeichnet wird.

Daher die "normale" Lupine sehr viele zunächst giftige Bitterstoffe enthält, die mit Salzwasser vor dem Verzehr ausgewaschen werden müssen, hat sich diese Pflanze lediglich als Viehfutter durchgesetzt.
Seit aber in den 30er Jahren die "Süß-Lupinen" angezüchtet wurden, sind diese zwar anfälliger für Schädlinge sind, könnten diese auch problemlos auch als eiweishaltige Nahrung für den Menschen dienen.

Es handelt sich also um eine sehr vielfältige Pflanze, die leider nicht wirklich genutzt wird.
In der EU bzw. in Brüssel arbeitet allerdings eine Biotechnik-Firma mit ihrer Lobby-Arbeit wehement dagegen, dass diese Wunderpflanze großflächig angebaut wird.
Leider.


Quellen: Stern , Bioticana , Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein , Fraunhover IVV

Samstag, 15. Januar 2011

Windows-Tipps:
Nasa-Theme für Windows7

Die US-Raumfahrtbehörde NASA ist bekannt für ihre aufregenden Fotos aus den Weiten des westlichen Spiralarms der Galaxis. Amerikanische Windows-7-Anwender können solche Weltraumfotos als Hintergrund und Themes über die Microsoft-Update-Seite herunter laden.
Auf der deutschen Windows-7-Webseite fehlen die NASA-Themes schlichtweg – doch installieren lassen sie sich trotzdem.
Rufen Sie im Internet-Explorer die Seite
http://windows.microsoft.com/en-us/windows/downloads/nasa-hidden-universe auf.
Dort finden Sie die NASA-Theme “Hidden Universe” oder “NASA Spacecapes”. Klicken Sie auf “Download”, "Öffnen" und "Zulassen" und die jeweilige Theme lässt sich nach dem Herunterladen sofort aktivieren.
Gefällt Ihnen die Einstellung nicht, kann diese unter “Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Anpassung” wieder zurück gesetzt werden.

Viel Spaß!

Freitag, 14. Januar 2011

Die "Lobbyhure" CDU....

Egal ob Atompolitik, Terror-/Sicherheitstechnik, oder neuerdings die Kontent-Industrie: Für jede Lobby hat die CDU ihren Abgeordneten.
Neuerdings fordert Bernd "E." Neumann (CDU) ein Verschärfung des Copyrights. Natürlich wird dafür wieder einmal die Vorratsdatenspeicherung benötigt, um die Raubkopiermörder auf den Schulhöfen die sich illegal Filme Musik etc. aus dem Internet ziehen, dingfest zu machen und für mindestens 5 Jahre ohne Bewährung hinter Gitter zu schicken.
Hier könnte man vielleicht noch Verständnis aufbringen, doch das reicht Herrn Neumann nicht:

Das Recht auf die "Privatkopie" gilt für Herrn Neumann nicht, Software-Lizensen sollen nicht mehr weiter verkauft werden können und natürlich sollen endlich die Provider für ihre Benutzer haften und die Urheberabgaben auf CDs, DVDs und andere Datenträger erhöht werden.

Erläuterungen: Als "Privatkopie" wurde bisher allgemein das Aufzeichen von Radio-Musik oder das Kopieren von der KaufMusik-CDs auf CD oder MP3-Stick - z.B. für's Auto oder Familienangehörige und persönliche Freunde - angesehen. Dafür werden auf CD-Rohlinge, MP3-Sticks, Kasetten, etc. Urheberabgaben erhoben.

Das Verbot von Weiterverkauf von Lizensen bedeutet: Wenn Papa für den Sohn zu Weihnachten ein Computerspiel kauft, so kann er es zu Weihnachten garnicht dem Sohn schenken, denn der Lizensnehmer der bezahlt hat, war schließlich Papa

Die Providerhaftung ist ähnlich wie bei "unerlaubten Gespräch" an einem Telefon zu sehen, bei dem der Telefonanbieter - z.B. die Telekom - angeklagt wird, weil Sie das Telefongespräch nicht unterbrochen hat.

Quelle: Heise

Donnerstag, 13. Januar 2011

No-Fly-Listen nun auch in Deutschland
Aber nicht für privilegierte Personen...

Die Vereinigung "Cockpit" möchte nun in Deutschland ebenfalls "No-Fly"-Listen und die Selektion ("Profiling") von Fluggästen einführen: Es wäre einfach richtig und wichtig die Passagiere in Gruppen zu teilen, wie beim Führerschein: Fahranfänger müssten schließlich dort auch mehr Versicherung bezahlen.
Was man damit sagen möchte, bleibt vielen unverständlich.

In der DDR durften Stasi-Mitarbeiter und Diplomaten ebenfalls "frei reisen" und schmuggelten auf Bestellung alles, was gebraucht wurde: Fliesen, Teppiche, Kaffe, Zigaretten, aber auch Drogen und Waffen.
Es scheint abesehbar, das die gleiche Praxis demnächst für Politiker und Polizeibeamte gelten wird.

Quelle: Cop2Cop

Mittwoch, 12. Januar 2011

Verdienstorden für Regierende

Es ist schon ein wenig dreist, wie sich Politiker "adeln":
So werden pro Legistaturperiode um die 30 "Verdienstkreuze" für die "Dienste am Staat" vergeben -
Dafür werden die "Parteien in einem ausgewogenen Verhältnis zur Fraktionsstärke" ausgezeichnet.
Eine Auszeichnung dafür, dass man seinen Job macht?

Schriftliche Dokumente gibt es darüber absichtlich nicht -
die Auszeichnungen werden mündlich abgesprochen.

Der Zustand wurde nur bekannt, weil sich "Die Linke" derweil sich sicherlich zurecht beschwerte -
vielleicht weil sie noch nie ein Verdienstkreuz erhielt.

Quelle: NTV

Dienstag, 11. Januar 2011

Wer ist schon Karlsruhe?
Hessen führt das Autokennzeichenscanning wieder ein

Zwar hatte vor zwei Jahren das Bundesverfassungsgericht in Kalrsruhe festgestellt, dass die automatisierte Massenkontrolle von Autokennzeichen per Videokammera nur mit klaren gesetzlichen Grenzen zulässig wäre, da eine flächendeckende elektronische Beobachtung der Bürger bis zur Herstellung von Bewegungsprofilen möglich und somit unverhältnismäsßig sei, aber was interessiert das in Hessen?
Man hat die Scanner nun "eingeschränkt": Sie scannen nur noch zu bestimmten Uhrzeiten an bestimmten Straßen - am sonsten bleibt alles wie gehabt.
Das Vorgehen ist ja schließlich "demokratisch legitimiert".

Quelle: Frankfurter Rundschau

Montag, 10. Januar 2011

Gone for Lunch:
Bis zu 72 Stunden Schneepause für den Nahverkehr

Nach dem bisherigen Wintenchaos beim Nahverkehr meldet sich nun auch die Bezirksregierung Düsseldorf: Bis zu 72 Stunden dürfen Bus und Bahn "pausieren", wenn Schnee fällt.

Quelle: Der Westen

Sonntag, 9. Januar 2011

Filmtipp: Wird sind drin!
Lobbyisten im Zentrum der Macht


Ein Film von Sascha Adamek und Kim Otto über Auswüchse unseres Systems, die alles noch so gut gemeinte aus Gier und Habsucht kaputtmachen. Ob Stuttgart21, Gorleben, Frankfurter Flughafen: Die Lobby macht's.
Deutschlandweit, EU-Weit, Weltweit.

Quelle: Poenix / Google Videos

Samstag, 8. Januar 2011

Windows-Tipps:
VPI und VCI-Werte


Probleme mit dem DSL?

Die Telekom setzt in den Multiplexern der Ortsvermittlungsstellen eine ATM (Asynchronus Transfer Mode) -verbindungsorientierte Technik ein, um Datenpakete mit fester Länge und einheitlicher Struktur zwischen Vermittlung und DSL-Modem beim Kunden zu vermitteln.

Das geschieht also mit virtuellen Pfaden (VPI) auf virtuellen Kanälen (VCI).
Im Zuge der „neuen“ U-R2-Spezifizierung für DSL wurden seit 2004 die VPI/VCI 1/32 definiert.
Auf älteren Anschlüssen ist noch die Spezifikation 8/35 in Nutzung: Hier sollte man allerdings den DSL-Anbieter doch vielleicht einmal fragen, ob nicht derweil mal ein neuer Port frei geworden ist...
Andererseits kann das auch Vorteile haben, wenn man als letzter Nutzer auf dem veralteten Verteiler mit voller Bandbreite verbleibt.

Doch woher weiss man nun, welche VPI und VCI-Werte in einem DSL-Modem eingetragen werden müsse, wenn "nichts aus der Leitung kommt" und die Synchronisation des Modems schlichtweg versagt?

Eine
Modifikation dieser braucht meist nur vorgenommen werden, falls der DSL Anschluss noch auf der alten VPI/VCI-Kennung (8/35) basiert. Dies ist häufig bei Anschlüssen vor 2004 der Fall; anschließend wurden alle Anschlüsse im Sinne der U-R2 mit der VPI/VCI 1/32 geschaltet, wovon auch stillschweigend ausgegangen wird.

Im Folgenden finden Sie noch einmal die Erklärung und eine Auflistung der üblichen Werte.



Parameter Definition
VPI
VPI (Virtual Path Identifier) ist die Adresse eines virtuellen Pfades, durch den die ATM-Verbindung identifiziert wird. Der VPI wird durch eine Ganzzahl zwischen 0 und 4095 dargestellt
VCI
VCI (Virtual Channel Identifier) ist die Adresse eines virtuellen Kanals, durch den die ATM-Verbindung identifiziert wird. Der VCI wird durch eine Ganzzahl zwischen 0 und 65535 dargestellt.
Encapsulation
LLC-MUX mit Bridging nach RFC 2684/ bridged-non-fcs:Der Rechner stellt per PPPoE die Verbindung über das Modem her ("klassische" Rechner-Einwahl z.B. über RASPPPoE) LLC-MUX mit Bridging/ bridged-non-fcs mit PPPoE
Das Modem/ der Router stellt die Verbindung zum Provider her (Eingabe/ Konfiguration von Provder-UIN und -Password notwendig)


VPI / VCI Setting List
Country ISP PVC
Australia All Internet providers VPI:8  VCI:35
Belgium
VPI:0  VCI:33
Canada Telus VPI:0  VCI:35
Czech Czech Telecom VPI:8  VCI:48
Telenor Networks VPI:8  VCI:48
Danmark Cybercity VPI:8  VCI:35
Tiscali VPI:8  VCI:35
Deutschland 1 & 1 Internet DSL VPI:1  VCI:32
AOL DSL VPI:1  VCI:32
Arcor DSL VPI:8  VCI:35
Freenet DSL VPI:1  VCI:32
Fireline networks VPI:1  VCI:32
GMX Internet VPI:1  VCI:32
Hansenet VPI:8  VCI:35
Netcologne VPI:8  VCI:35
Schlund VPI:1  VCI:35
Snafu ADS VPI:1  VCI:32
Tiscali VPI:1  VCI:32
T-online VPI:1  VCI:32
Anderer Anbieter VPI:1  VCI:32
France Wannadoo VPI:8  VCI:35
Tiscali VPI:8  VCI:35
Israel KPN PPPoE LLC VPI:8  VCI:48
Italian Telecom Italia VPI:8  VCI:35
Rest oil presente VPI:8  VCI:35
Morocco IAM, Wanadoo VPI:8  VCI:35
Netherlands KPN PPPoA VC-MuX VPI:8  VCI:48
BBeyond Bridge LLC VPI:0  VCI:33
BBeyond PPPoA VC-MuX VPI:0  VCI:35
New Zealand New Zealand Telecom VPI:0  VCI:100
Portugal Todos os apresentador VPI:0  VCI:35
Russia Stream VPI:1 VCI:50
WebPlus VPI:1 VCI:32
Sri Lanka Sri Lanka Telecom VPI:8  VCI:35
Spanish Albura VPI:1  VCI:32
Colt Teeccom VPI:0  VCI:35
Earth VPI:8  VCI:32
Jazztel VPI:8  VCI:35
Ola Internet VPI:8  VCI:35
Retevision VPI:0  VCI:35
Eresmas VPI:0  VCI:35
Terra VPI:8  VCI:32
Tiscali VPI:1  VCI:32
Telefornica VPI:8  VCI:32
Telepac VPI:8  VCI:35
Uni2 VPI:1  VCI:33
Ya.com VPI:8  VCI:32
Wanadoo VPI:8  VCI:32
Suomi Island ssimi VPI:0  VCI:35
Landssimi VPI:8  VCI:48
Vortex VPI:8  VCI:48
Switserland Alle anbieter VPI:1  VCI:32
Sverige Skanova VPI:8  VCI:35
Taiwan Hinet VPI:0  VCI:33
Seednet
Turkey Turkish Telecom VPI:8  VCI:35
United Arab Emirates Etisalat Classical IP Single User VPI:8  VCI:35
Etisalat Classical IP for Business VPI:8  VCI:35
United Kingdom British Telecom VPI:0  VCI:38

Freitag, 7. Januar 2011

Die CDU möchte Gerichtsgebühren für Hartz-IV-Empfänger -
Um die Gerichte zu entlasten.

Eine Abschreckungsgebühr von 75 Euro möchte Danny Eichelbaum, Rechtsexperte der brandenburger CDU einführen, um Klagen von Hartz-IV bzw. ALG-II-Empfängern abzudämpfen.
"Es gibt zu viele offensichtlich unbegründete Klagen."
Gibt es die wirklich?
Von 8.382 Klagen vor den Sozialgerichten in Brandenburg wurden 51,5% mit einem Erfolg oder Teilerfolg für die Kläger beendet.



Quelle: Berliner Umschau

Donnerstag, 6. Januar 2011

Deepwater Horizon?
Wir bohren weiter!

Nicht nur, dass nun dass seit Dezember in der Nordsee wieder nach Öl gebohrt wird - nein, auch im Golf von Mexiko geht es nun wieder weiter: Nach einem Bericht des Spiegels hat die US-Regierung am Montag für 13 Ölbohrfirmen wieder grünes Licht gegeben.
Von Umweltauflagen und die Prüfung früherer Auflagen wurde abgesehen.

Quelle: Spiegel.de  ,  TAZ

Mittwoch, 5. Januar 2011

U.S.A.: Vorsicht vor achtjährigen Pfadfinder-Terroristen.

In den USA steht ein achtjähriger Pfadfinder auf der Terroristenliste und wird daher vor jedem Flug ausgiebig bis auf die Unterhose geprüft. Sein Vergehen: Ein anonymer Tip; das reicht in den USA derweil aus, um auf den Listen für "besondere Sorgsamkeit" zu landen. Auch die indische Botschafterin durfte sich vor einigen Tagen ausgiebig "begrabschen" lassen (amerikanische Vokabel: Pat Down), weil der "Körpergaffer" - wie der Körperscanner derweil gern genannt wird - wie so oft keine eindeutigen Anzeigen lieferte.
Der Vorgang führte zu einem diplomatischen Eklat.

Quellen: Washington Post , TAZ ,  TheEconomyTimes

Dienstag, 4. Januar 2011

Windows-Tipps:
Windows Messenger loswerden

Oft wird der Microsoft Messenger mit Outlook gestartet - nur will man das garnicht.
Und wenn man den Messenger deinstallieren will, wird dieses verweigtert.
Es gibt einen kleinen Trick, den unnötigen Ballast dennoch los zu werden.
Geben Sie auf der Konsole (Windowstaste-R drücken) folgendes ein:

Rundll32 advpack.dll,LaunchINFSection %windir%\INF\msmsgs.inf,BLC.Remove

Schon einige Augenblicke später ist der Windows-Messenger "geschichte" und sie können weniger aufdringliche Tools, wie z.B. "Pidgin" benutzen.
Pidgin ist ein Multimessenger, der AOL, Yahoo, ICQ, MSN und andere unterstützt - in einem einzigen Programm.

Montag, 3. Januar 2011

Vor der Einreise abgelehnt:
Griechenland baut einen Schutzzaun vor illegale Einwanderer

Laut einem Bericht des Spiegels soll der derweil jeder achte illegale Einwanderer in die EU über die Grenzen Griechenlands einreisen - und dem will Athen nun einen Riegel vor schieben:
Nach dem amerikanischen Vorbild USA-Mexiko will man hier nun einen Schutzwall errichten.
"Die griechische Gesellschaft hat bei der Aufnahme illegaler Einwanderer ihre Grenzen erreicht. Griechenland kann nicht mehr", sagt der zuständige Präsident Christos Papoutsis.

Quelle: Stern.de

Sonntag, 2. Januar 2011

Filmtipp: Kontrolle Total. Der Überwachungsstaat.

Arte France und Novaprod zeigen in Ihrem Dokumentarfilm "Kontrolle Total" wie weit es derweil schon ist, mit unserem Überwachungsstaat. Ob privater Computer, Internet, oder alltägliches Leben - Sie werden überrascht sein, wie wenig Sie zu verbergen haben.

Quelle: Arte.TV / Viddler.com

Europa forder "Kill-Switch" und Ägyptens "Regierung" kappt das Internet

Während die Regierung in Ägypten  das Internet und Handynetz kappt, um Regierungskritikern die Kommunikation zu erschweren, fordert man in Europa ebenfalls einen "Kill-Switch" und versucht nun "erst einmal" zurück zu rudern.

In den USA gibt es bereits einen Gesetzentwurf der es Barak Obama erlaubt, das Internet zu kappen. Dabei gehe es lediglich um darum, unverzichtbare Komponenten der Infrastruktur des Landes zu schützen. So noch der Tenor im Sommer 2010.
Im Dezember wurde dieser Gesetzentwurf überarbeitet: Die Rechtliche Prüfung durch die Justiz falle im jeweiligen Fall weg, was "kritisch" wäre entscheide die Regierung selbst - und nun solle auch bei bekannt werdenen Sicherheitslücken das Internet abgeschaltet werden können.

Auch in Österreich überlegt man, einen solchen Not-Knopf einzuführen, um ihn als letztes Mittel in einem Extremfall einzusetzen. Das Wiener Bundeskanzleramt bestätigte dem Spiegel, dass man schon an einer konkreten Umsetzung arbeite - für eine EU-weite Lösung.
Dazu melden sich anscheinend ach schon wieder die Amerikaner, die einmal wieder als Weltpolizei ebenfalls Zugriff haben möchten.
Eine Pharse, denn die USA haben Zugriff auf alle Root-Server des Internets und können somit dieses jederzeit "sehr kurzfristig" lahm legen, oder zumindest sehr eindringlich schädigen.

In Reinland-Pfalz wurde kürzlich die Novelle des "Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes"  verabschiedet, welches nach richterlicher Anordnung in besonderen Gefahrenlagen die Unterbrechung von Mobilfunkverbindungen erlaubt, um etwa das Fernzünden von Bomben durch Handys zu verhindern.

Vielleicht wird es wieder von Nöten, ein CB-Funkgerät mit einem "Packet Radio"-Interface für den PC anzuschaffen und auf Vorrat zu halten.
Für den "demokratisch legitimierten Extremfall".

Quelle: TAZ 

Samstag, 1. Januar 2011

Einer für alle - alle für einen: Das EU-Handyladegerät ist da

Es ist so weit: Das EU-Ladegerät für Handys ist endlich abgemachte Sache: Die EU verdonnerte nun die Hersteller vom Mobiltelefonen zur Nutzung des mini-USB-Standarts; also 5V bei ca. 500mA.

Somit sollte in den Nächsten Jahren endlich Schluss mit dem Suchen nach einem passenden Ladegerät sein.

Quelle: Die Welt
Aktuelles