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Posts mit dem Label Atommüll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Freitag, 23. Dezember 2011

Over and Out:
Den Atommüll in Asse kann man nicht mehr bergen

Ein Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz legt offen, dass der eingelagerte Atommüll im Bergwerk Asse II bei Wolfenbüttel nicht mehr geborgen werden kann: Schon heuter dringt dort Wasser durch das einsturzgefährdete Gewölbe.

Quelle: Telepolis

Sonntag, 13. November 2011

Atomunfall "irgendwo in Europa"

An mehreren Orten wurden bereits am 11.11.2011 in der Atmosphäre Spuren vom Isotop Jod-131 gemessen; und zwar in Deutschland, Tschechien, Österreich und Ungarn.
Laut IAEA sollen die Werte sehr gering sein und sollen nicht aus einem Atomkraftwerk entwichen sein; angeblich könne es sich dabei um entwichenes Material bei der Herstellung von medizinischen Produkten, z.B. Kontrastmittel, aus den südosteuropäischen Staaten stammen.
Da das Isotop eine Halbwertzeit von 8 Tagen besitzt, wird die Aufklärung sicherlich im Sande verlaufen.


Quelle: Die Süddeutsche

Mittwoch, 9. November 2011

Radioaktiver Müll auf der Gelsenkirchener Recyclinghof

Am Recyclinghof wurden zwei Behälter mit dem Warnzeichen "Radioaktivität" und den Aufschriften "Uranium" und "Schwefel-Zink" gefunden, verpackt in einer Plastiktüte.
Die Feuerwehr rückte aus und ermittelte eine Strahlung von bis zu 21 Mikrosievert!


Quelle: Der Westen

Samstag, 15. Oktober 2011

Strom: Rückbau der Atomkraftwerke
Wer zahlt eigentlich die Zeche?

Wer zahlt eigentlich für den Rückbau der Atomkraftwerke? Dieser Frage ging die TAZ nach:
Eine Investmentbank plant eine Atomstiftzung zu gründen, die sich um die Abwicklung kümmern soll.
Und wer soll sich an der Stiftung beteiligen und bürgen? Natürlich der Staat und somit der Bürger.

Quelle: TAZ

Update: EON möchte nun auch noch Milliardenentschädigungen obendrauf für den Atomausstieg...

Donnerstag, 28. April 2011

"Oktoberfest" in Asse

Das Umweltministerium in Niedersachsen hat zugesagt, dass nun Probebohrungen für die Rückholung des radioaktiven Abfalls in Asse starten können - wenn auch mit erheblichen Auflagen.

Aktuell sickern allein täglich 12.000 Liter Lauge durch die Stollen von Asse, wo derzeit 126.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktivem Inhalt lagern "sollen"; denn aktuell weiss niemand mit Sicherheit, was dort alles gelagert ist:
Immer wieder tauchten in den letzten Jahren Dokumente auf, nach denen auch stark verstrahltes Material eingelagert wurde - entgegen aller Vorschriften.

Der erste Anstich soll ca. im Oktober erfolgen.
Dann darf es in Asse heissen: "O'zapft is!"

Quelle. TAZ , SZ

Montag, 18. April 2011

Atommüllager Asse:
Start erhöhte Radioaktivität.

In Asse wurde in 750 Meter Tiefe der Wert von 240.000 Bq/l (Becquerel pro Liter) von Cäsium 137 gemessen; das ist der höchste Wert seit Ende der Einlagerung im Jahr 1978.

In dem Bergewerk, in welchse ununterbrochen Wasser einströmt, lager 126.000 Fässer schwach und mittelradioaktiver Abfall. Auch hochradioaktiver Abfall der Firma Siemens Nuklearabteilung soll dort lagern; so offenbart es ein Schreiben vom 24.11.1966: "Wir danken Ihnen für die Entlastung unserer Lagerkapazitäten."

Quellen: FAZYoutube / Monitor vom 23.07.2009 , Süddeutsche

Freitag, 15. April 2011

Die Sendung mit dem Brennstoffstab:
Arnie Gundersen, ein Nukelartechniker, erklärt Fukushima

Arnie Gundersen, ein Nukleartechniker, demonstriert in einem kleinen Video sehr anschaulich, was so grade in den Reaktoren von Fukushima passiert.
Selbst wer kein Englisch verstehen sollte, erkennt nach wenigen Minuten, wie ernst die Lage in Japan wirklich ist.

Derweil wurden ausserdem in Russland die ersten japanischen Autos wegen Radioaktivität beschlagnahmt.

Quelle: Vimeo , Spiegel

Sonntag, 3. April 2011

Über den Umgang mit Atommüll in Deutschland

Die nordrhein-westfälische Landesregierung vermisst 2285 Brennelementekugeln aus dem stillgelegten Forschungsreaktor in Jülich. Man vermutet, dass der radioaktive Müll im Salzbergwerk Asse eingeräumt worden ist. Die Sprecherin Anne Rother des Forschungszentrums Jülich dementiert: Die hochradioaktiven Kugeln seien zum Teil zerbrochen und würden sich noch immer im Reaktorbehälter oder lagerfähig verpackt auf dem Gelände des Versuchsreaktors befinden.

Quelle: An-Online , Augsburger Allgemeine

Donnerstag, 24. März 2011

Gestern Japan, morgen die USA?

Die USA besitzt nahezu 72.000 Tonnen Atommüll, der in Wasserbecken abklingt - doch nun ist durch das Unglück aufgefallen, dass diese Wasserbecken jederzeit auch durch Erdbeben oder Tornados zerbersten könnten. Anschließend würde der Müll sich selbst in eine Kettenreaktion versetzen und vor sich hin schmelzen: Ein GAU wäre unausweichlich.

Quelle: Associated Press

Montag, 14. März 2011

"Die Grünen" und ".ausgestrahlt" rufen für heute um 18 Uhr zur Mahnwache auf

Die Bundesregierung sieht "keinen Anlass zum Überdenken der Atompolitik".

Bündnis90 / Die Grünen und etliche andere rufen daher heute in zahlreichen Städten zu einer Mahnwache für die Erdbebenopfer in Japan auf und fordern ebenfalls ein Ende des nuklearen Wahnsinns!


In NRW finden unter anderem Mahnwachen statt in:

Arnsberg:18:00 Uhr, Neheimer Markt
Bocholt:18:00 Uhr, Marktplatz (vor dem historischen Rathaus)
Bochum:18:00 Uhr, Rathausvorplatz
Bonn:18:00 Uhr, Bertha v. Suttner-Platz
Castop Rauxel:18:00 Uhr, Lambertusplatz
Dortmund:18:00 Uhr, Katharienplatz
Duisburg:18:00 Uhr, Königsstraße "Am bunten Vogel"
Düsseldorf:18:00 Uhr, Heinrich-Heine-Platz
Essen:
18:00 Uhr, Burgplatz
(Schon ab 17 Uhr: Willy-Brandt-Platz)
Gütersloh:18:00 Uhr, Berliner Platz
Hagen:18:00 Uhr, Rathausplatz
Hamm:18:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Köln:18:00 Uhr, Dom
Lippstadt:18:00 Uhr, Rathaus
Marl:18:00 Uhr, Fussgängerzone (Hüls)
Melle:18:00 Uhr, Rathaus
Menden:18:00 Uhr, Altes Rathaus
Moers:18:00 Uhr, Altmarkt
Münster:18:00 Uhr, Domplatz (Regierungspräsidium)
Oberhausen:18:00 Uhr, Centro
Osnabrück:18:00 Uhr, Große Straße / Jürgensort
Rees:18:00 Uhr, Marktplatz
Remscheid:18:00 Uhr, Allee-Center-Eingang (Brunnen)
Straelen:18:00 Uhr, Marktplatz
Versmold:18:00 Uhr, Münsterstraße Ecke Ravengerberstraße
Wegberg:17:00 Uhr, Hauptstr.(Fussgängerzone / Kath. Kirche)
Wesel:18:00 Uhr, Berliner Tor
Witten:18:00 Uhr, Rathausvorplatz
Xanten:18:00 Uhr, Großer Markt

Quelle: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html

Montag, 13. Dezember 2010

Die Karawane zieht weiter:
Heimlich rollt grade ein Atomtransport durch NRW

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) meldet so grade, dass heute Mittag ein Sonderzug mit Atommüll durch das Land rollt: Der Zug aus zunächst 14 Waggons mit Uranhexafluorid wurde gegen 12:45 in Burgsteinfurt gesichtet.
Um ca. 15:45 Uhr rollte dieser durch Rheine (Kreis Steinfurt) und war bereits auf 20 Waggons angewachsen, was einer Beladung von ca. 700.000 entsprechen dürfte.
Man vermutet, dass dies Waggons in Richtung Amsterdam und Endziel Russland unterwegs sind.

Aktuell scheinen weder Polizei, THW noch Feuerwehren über einen möglichen Gefahrenfall informiert zu sein.

Vor ein paar Wochen hatte noch das Bundesumweltministerium ausdrücklich erläutert, man wolle jegliche Abtrransporte stoppen, bis man sich darüber sei, dass der Atommüll in Russland "sauber" aufbereitet und gelagert werden könne...


Quelle: BBU-Online

Mittwoch, 24. November 2010

Pootonium:
Die Tiere rund um Hanford sind radioaktiv

Der Tri-City Herald  berichtete, dass derweil die Hasen rund um die Kernspaltungsanlage Hanford (U.S. Bundesstaat Washington) radioaktiv verseucht sind. Besonders deren Ausscheidungen sind problematisch: So verteilen die kleinen Nager ihr "Pootonium" quer durch die Gegend.
Um das Problem zu lösen beseitigt man die Bodenvegetation und versprüht Fuchs-Urin an die Zäune, damit die Hasen abgehalten werden, auf dem Gelände herum zu hoppeln.



Hasen sind aber nicht das einzige Problem: Derweil hat man auch mit radioaktiven Mäusen und anderen Tieren zu tun.

In Hanford wurden die ersten amerikanischen Atombomben hergestellt. Der flüssige nukleare Abfall wurde in riesige unterirdische Tanks geleitet, die derweil durchsickern und Strontium und Cäsium-Salze frei setzen.

In einigen Gebieten der USA hat man derweil sogar Radioaktivität im Grundwasser gefunden.

Dienstag, 9. November 2010

Die Lüge vom "Zwischenlager" Salzstock Gorleben

Wo lagert eigentlich der Atom-Müll? Unter- oder Überirdisch?

"Unterirdisch", werden Sie sagen. "Im Salzstock".
....wirklich?

Weit gefehlt!
Er lagert überirdisch in einer kleinen Halle - für mindestens die nächsten 30-40 Jahre -
Denn er muss abkühlen.

Aktuell steht nicht einmal die Technik bereit, um die Castor-Behälter in den Salzstock herunter zu bringen -
Geschweige denn eine Technik, um die Castor-Behälter in kleinere leichtere Behältnisse (so genannte 'Pollux-Behälter') umzuverpacken.

Wozu braucht man dann eigentlich einen Transport bis nach Gorleben in ein "Zwischenlager" - wenn ein "Endlager" garnicht fest steht und die Atommüll-Behältnisse in einer Halle vor sich hin verotten?
Hätte man dann nicht auch ein "Zwischen-Lager" direkt hinter der französischen Grenze bauen können?

Bei fast einer Milliarde Steuergeldern pro jährlichem Transport wäre da doch sicherlich drüber nachzudenken?

Und warum muss das Material überhaupt unter die Erde? In den USA wird z.B. der Atommüll da gelagert, wo er anfällt: Jeweils neben dem Atomkraftwerk, welches den Müll Produziert hat.

Quelle: Die Zeit

Montag, 8. November 2010

Atomare Sicherheit? Nein Danke....

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Monitor will die Bundesregierung eine deutliche Absenkung des Schutzniveaus für Atomkraftwerke: Vorliegende Regierungsdokumente sollen die Verpflichtung der AKW-Betreiber, Atomreaktoren auf neuste Sicherheitsstandarts zu bringen, abschaffen.
Die Atomkraftwerke sollen einfach so weiter betrieben werden, wie sie sind - dafür will man auch zur Not das Atomgesetz ändern.
Anstatt wie bisher "Nachrüstungen die dem Stand von Wissenschaft und Technik genügen" vorzuschreiben, möchte man nun nur noch eine "Sorgfaltspflicht" im Gesetz haben.
Sogar das Klagerecht für Bürger soll eingeschränkt werden: Wenn in einem Atomkraftwerk etwas passiert, ist das halt höhere Gewalt -
Und sei sie von Angela Merkel.....

Quelle: Monitor-Magazin

Sonntag, 7. November 2010

Nuklear-Brennstäbe im LKW

Wussten Sie, dass radioaktive Brennstäbe auch "heimlich" und ohne besondere Bewachung durch das Land gefahren werden?
Ein verifizierter Bericht des Senders Radio Bremen zeigt die heimlichen Transporte samt Verladung zum weiteren Schiffstransport über Bremerhaven in die USA.
Die Bürger und selbst Landesregierungen bleiben ohne Informations- und Handlungsrechte.

Mit der Geheimhaltung steigen die Gefahren, mit der politischen Brisanz und mit der Handlungsfähigkeit der Bürger.
Was sicher ist, sind die Informationen, die ganz sicher nicht die Gefahrenbereiche (Atomindustrie, Ministerien, Behörden und Transportunternehmen) verlassen.


Video: Youtube 

Mittwoch, 22. September 2010

Der Bund plant die Privatisierung von Atommüll-Lagern

Der Staat möchte ein Unternehmen im Besitz des Bundes was autonom wirtschaftet - der Bund soll nur noch die Einhaltung der Gesetze "kontrollieren" und somit keine Verantwortung mehr selbst übernehmen.
Somit könnte man die finanziellen "Interessen des Bundes effektiver über seine Unternehmensbeteiligung"  abgreifen: Man entledigt sich also der Verantwortung, aber die Gewinne möchte man abschöpfen. Doch stelle man einmal die Frage, ob hier wirklich "Gewinne" zu erwarten sind?
Aktuell plant man die "Energiewerke Nord" als Eigentümer für den Atommüll, dessen einziger Gesellschafter das Bundesfinanzministerium ist.

Die Gesetzesvorlagen werden aktuell noch bei CDU/FDP diskutiert, sollen aber "zügig abgewickelt werden".

Damit ist demnächst geklärt, dass man die Atomkraftbetreiber aus der Verantwortung entlässt und wer nun die Entsorgung zahlt.

Quellen: Die Zeit

Dienstag, 10. August 2010

Waldbrände in Russland:
Angst vor der Strahlung

Die Waldbrände haben nun das Gebiet um die atomare Wiederaufarbeitungsanlage Majak erreicht.

Vor Tchernobyl ereignete sich hier der schwersten radioaktive Unfall weltweit, bei dem ein Lagertank für Atommüll explodierte. Noch heute wird im Karatschai-See (Karachai) zentral der Müll entsorgt. Nach einem Aufenthalt von 5-15 Minuten ist dort die tödliche Strahlendosis von über 50 Gy (1 Gy = 1 Joule pro Kg) für einen Menschen erreicht: Es treten sofortige Desorientierung und Koma innerhalb von Sekunden oder Minuten ein. Der Tod tritt in wenigen Stunden durch völliges Versagen des Nervensystems ein.

Sollten sich die Waldbrände nach Majak vorarbeiten, sind radioaktiver Fallout über Europa vorprogrammiert - in einer Konzentration, in der Tchernobyl ein "netter Versuch" war...

Quellen: Dokumentation vin Arte.TV: Alptraum Atommüll, LogTV Films: Chelyabinsk: Most contaminated Spot on the Earth, Journeyman Pictures, Der Track "Majak" aus dem Album "ATOM" (Eisenfunk)

Strahlung unter einer Straße in Berlin


Bei einer Routineprüfung ist in Berlin Prenzlauer Berg/Stargarder Straße eine noch unbekannte Strahlenquelle im Erdreich entdeckt worden. Die Umgebung wurde abgeriegelt und der Strahlenherd selbst mit Bleiplatten abgedeckt. In den nächsten Tagen sollen tiefer gehende Untersuchungen folgen.
Laut Landesamt ist die Strahlenquelle nur "geringfügig":
Eine Stunde Aufenthalt am Strahlenherd entsprechen der üblichen Jahresbelastung.

Aller Wahrscheinlich nach handelt es sich um eine Isotopenquelle zum Prüfen von Schweissnähten, daher sich der Fundort direkt an einem reparierten Rohrschacht befindet.


Auch in Hannover hat man am De-Haën-Platz mit radioaktiver Kontamination zu kämpfen: Allerdings handelt es sich dort um Altlasten der dort vorher ansässigen Industrie.

Quellen: Minos Berlin, Hannoversche Allgemeine

Freitag, 30. Oktober 2009

Atomkraft Ahoi:
Auch wenn bisher abgestritten, planen CDU und FDP neue Atomkraftwerke

Bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Kernkraft noch bisher als "Brückentechnologie", hört man von Kollegin Anette Schavan, dass man neue Atomkraftwerke plant.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Israel setzt Uran-Waffen im Gazastreifen ein

Ein norwegischer Arzt vor Ort findet aktuell in den Körpern der Palästinenser angereichertes radioaktives Uran.
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