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Freitag, 26. November 2010

Stuxnet weiter entschlüsselt

Der Virenjäger Symantec scheint bei der Entschlüsselung von Stuxnet weiter gekommen zu sein: Es handelt sich wohl um einen Sabotage-Virus.
Der kleine Wunderling dreht die Frequenzen in Frequenzumrichtern herauf und herunter. So dreht er bei Anlagen die mit einer Frequenz von ca. 1200 Hz arbeiten zwischenzeitlich auf 1400 Hz und dann gegen null und pendelt sich dann wieder ein.

Grade bei der Anreicherung in Uranzentrifugen hat dieser Schädling eine Enorme Wirkung: Das gefertigte Uran aus so einer unregelmäßig fahrenden Anlage ist sehr minderwertig und kann kaum für ein Atomkraftwerk genutzt werden.

Das Atomkraftwerk in Bushehr (Iran) meldete bereits seinen verspäteten Start um zwei Monate.
Das Problem sei aber nicht auf fehlendes Uran zurück zu führen, sondern mit Sicherheitsüberprüfungen.


Quelle: HeuteIAEA , The Register

Donnerstag, 25. November 2010

Stiller die Glocken nie klingen:
GEMA will nun auf Weihnachtsmärkten kassieren

In Aachen wird es morgen früh Schnee und dann Stille geben: Die Verantaltungsgesellschaft MAC hat die Weihnachtsmusik auf dem Weihnachtsmarkt abgedreht. Grund dafür ist die GEMA, die mal wieder abkassieren möchte.
Bislang wurden ca. 4.000 Euro für Lieder wie "Oh Tannenbaum" aus den Lautsprecher während der ganzen Weihnachtsveranstaltung veranschlagt; diese Jahr möchte man fast 12.000 Euro Gebühren.

Die GEMA machte in letzter Zeit böse Schlagzeilen, weil sie selbst Kindergärten wegen "St. Martinslieder" abkassierte.

Quelle: MAC

Mittwoch, 24. November 2010

Pootonium:
Die Tiere rund um Hanford sind radioaktiv

Der Tri-City Herald  berichtete, dass derweil die Hasen rund um die Kernspaltungsanlage Hanford (U.S. Bundesstaat Washington) radioaktiv verseucht sind. Besonders deren Ausscheidungen sind problematisch: So verteilen die kleinen Nager ihr "Pootonium" quer durch die Gegend.
Um das Problem zu lösen beseitigt man die Bodenvegetation und versprüht Fuchs-Urin an die Zäune, damit die Hasen abgehalten werden, auf dem Gelände herum zu hoppeln.



Hasen sind aber nicht das einzige Problem: Derweil hat man auch mit radioaktiven Mäusen und anderen Tieren zu tun.

In Hanford wurden die ersten amerikanischen Atombomben hergestellt. Der flüssige nukleare Abfall wurde in riesige unterirdische Tanks geleitet, die derweil durchsickern und Strontium und Cäsium-Salze frei setzen.

In einigen Gebieten der USA hat man derweil sogar Radioaktivität im Grundwasser gefunden.

U.S.A.: Hinrichtung mit Vieh-Gift

Vor einiger Zeit berichteten wir über das fehlende Gift für die Hinrichtungen in den USA. Nun wurde vom Gericht in Oklahoma den Behörden erlaubt, einen Tötungsstoff für Tiere zu benutzen.
Ende Oktober musste man bereits Pentathol zur Hinrichtung eines Gefangenen importieren aus England.

Quelle. Ria Novosti

Dienstag, 23. November 2010

Fair Trade? Nein Danke.

Fair Trade? Verzicht auf Kinderarbeit? Nachhaltiger Handel?
Nicht wenn es nach der EU-Kommission oder Theodor Elster von der CDU geht.

In Uelzen lehnte Elster im Landrat den Antrag der Grünen ab, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu unterstützen. Dies sei aber doch der "entscheidende Wettbewerbsvorteil" - und eine christliche Verpflichtung solche Zustände durch eine faire Beschaffung zu ändern, die sehe er nicht.

Mit diesem Denken steht er nicht allein. Die EU-Kommission und ihr Kommissar für Binnenmarkt Michael Barnier verklagten z.B. im Mai 2010 die Niederlande vor dem EU-Gerichtshof, weil die Provinz Noord-Holland beschlossen hatte, ihre Kaffeautomaten nur noch mit fair gehandeltem Kaffe zu bestücken ---
und darüber hatte sich Kaffee-Gigant Douwe Egberts zuvor erfolgreich beschwert.

Quelle: Der Spiegel

Freitag, 19. November 2010

Vorsicht Vertragslaufzeit!

1&1-Werbung von www.1und1.com
Wer einen DSL-Anschluss für zwei Jahre abschliest und in dieser Zeit an einen Ort zieht, an dem kein DSL besteht, muss ggf. weiterhin seine Gebühren bezahlen;
Das entschied nun der BGH in einem Rechtsstreit zwischen dem Anbieter 1und1 und einer Privatperson.
Es besteht nicht unbedingt ein Sonderkündigungsrecht.


Der §313 Abs. 3 BGB greift bei einem Umzug ggf. nicht, daher es sich dabei nicht automatisch um einen "unverschuldeten" Vorgang handeln müsse.

 "Der Kunde, der einen längerfristigen Vertrag über die Erbringung einer Dienstleistung abschließt, trägt grundsätzlich das Risiko, diese aufgrund einer Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse nicht mehr nutzen zu können. Dementsprechend stellt ein Umzug, etwa aus beruflichen oder familiären Gründen, prinzipiell keinen wichtigen Grund für eine Kündigung dar."

Die gefällte Entscheidung des BGH ist allerdings in juristischen Kreisen mehr als nur umstritten.


Wer also einen neuen Vertrag abschließt sollte sich genau überlegen, ob er die nächsten Jahre an seinem Wohnort verbleibt.

Quelle: BGH

Donnerstag, 18. November 2010

Wenn Blinde Menschen wieder sehen können

Wissenschaftler an der Universität Tübingen haben in einer von Dr. Eberhart Zrenner geleiteten Studie drei Blinden ein Daumen großer Netzhautchip eingepflanzt.
Anschließend konnten die Probanden Sehaufgaben wie etwa Dinge auf einem Tisch lokalisieren.

Einem Probanden dem der Chip direkt unter halb des Sichtfocus gepflanzt wurde,  gelang es sogar 16 daumengroße Buchstaben zu unterscheiden und ganze Wörter zu lesen.


Quelle: FutureZone.AT , Retina-Implant.DE

Mittwoch, 17. November 2010

GEMA will erneut bei Kindergärten Geld verdienen

Schon vor einigen Wochen berichteten wir über das neue dubiose Geschäftsmodell der GEMA, bei dem in Kindergärten für Kinderlieder kassiert wird. Wie weit das nun geht, zeigt ein bericht von DerWesten.DE:

Für 500 Kopien Kinderlieder möchte die Gema 56 Euro Gebühren, für 20 000 Kopien 2.224 Euro eintreiben.

Die Kinder bekommen nun also keine Liederzettel für St. Martin und andere Feste nach Hause ---
das ist nun einfach zu teuer.

Auch auf YouTube will die GEMA nun ca. 600 Musikstücke löschen.

Ob man sich mit solchen Aktionen Freunde macht, sei dahin gestellt.
Auch das Rechtsverständnis der "Generation eMule" wird man damit sicherlich nicht aufpolieren -
Ganz im Gegenteil.

Montag, 15. November 2010

Das GEZ-Bundesmelderegister

Die Debatte um GEZ-Gebühren ist mehr oder weniger entschieden - der rechtliche Rahmen aber sicherlich noch nicht:
Um die verschiedenen Haushalte auch gebührentechnisch zu erfassen, möchte die GEZ Zugriff auf die Meldeämter.
Somit entsteht zu dem riesigen Datenpool den die GEZ ohnehin schon fragwürdiger Weise hortet ein "GEZ-Bundesmelderegister".

Genau so ein Bundesregister wurde bisher vom Bundesverfassungsgericht zurück gewiesen.

Natürlich argumentiert man auch hier mit der "Zweckbindung" -
doch dieses alte Lied hörte man auch bei der Nutzung der Mautdaten:
Derweil haben die Geheimdienste, die Polizei und andere Zugriff darauf -- ganz verdachtslos -- rein Vorsorglich...

Die GEZ hat natürlich keine Datenschutzbedenken und sieht ihre Absichten als "gesetzlich legitimiert" an.

Samstag, 13. November 2010

Boykott der Giftspritze in den USA:
Hersteller "kann nicht liefern"

Aktuell haben viele Todeskanditdaten in den US-Gefängnissen ein paar Tage Verschnaufpause, denn das Gift für den Todes-Cocktail kann nicht geliefert werden:
Der einzige in den USA zugelassene Hersteller Hospira kann derzeit nicht den Wirkstoff Thiopental liefern - und das Gesetz verbietet andere Stoffe zur Tötung von Insassen.
Hospira begrundet den Lieferenpass mit Zulieferschwierigkeiten; frühestens im Januar 2011 werde man wieder liefern können.

Daher Thiopental in der Medizin meist gegen andere Anästhetika ersetzt wurde, mutmaßen einige Gegner der Todesstrafe, dass die Firma einfach kein Interesse mehr daran habe dieses spezielle Mittel für Tötungen herzustellen.

Freitag, 12. November 2010

Krebs erregende Magarine:
Öko-Test beanstandet Gylcidyl-Ester in 16 von 19 Sorten


"Öko-Test" ließ jetzt 19 Margarineprodukte auf den Gehalt von Gylcidyl-Ester prüfen. Dieser Stoff ist die Vorstufe von Glycidol, der in Tierversuchen Krebs verursacht haben soll.
Zwar gibt diesbezüglich momentan noch keine Vorgaben, allerdings sei Vorsicht geboten.

Eine neue Methode erlaubte "Ökö-Test", die genaue Menge von Gylcidyl-Ester in verschiedenen Produkten zu messen. Gleichzeitig wurden Margarinen auf die Mengen von Weichmachern und PAKs untersucht. In vielen Fällen wurden Abweichungen von der Norm festgestellt.

Außerdem wurde bemängelt, dass alle Margarinen mit Vitaminen angereichert waren. Im besten Fall sei es unnötig, im schlimmsten Fall aber bedenklich; vor allem wenn es um Vitamin E, B6 und B12 gehe.

Lediglich vier Produkte erhielten die Note "gut".

Quelle: Focus

Dienstag, 9. November 2010

Die Lüge vom "Zwischenlager" Salzstock Gorleben

Wo lagert eigentlich der Atom-Müll? Unter- oder Überirdisch?

"Unterirdisch", werden Sie sagen. "Im Salzstock".
....wirklich?

Weit gefehlt!
Er lagert überirdisch in einer kleinen Halle - für mindestens die nächsten 30-40 Jahre -
Denn er muss abkühlen.

Aktuell steht nicht einmal die Technik bereit, um die Castor-Behälter in den Salzstock herunter zu bringen -
Geschweige denn eine Technik, um die Castor-Behälter in kleinere leichtere Behältnisse (so genannte 'Pollux-Behälter') umzuverpacken.

Wozu braucht man dann eigentlich einen Transport bis nach Gorleben in ein "Zwischenlager" - wenn ein "Endlager" garnicht fest steht und die Atommüll-Behältnisse in einer Halle vor sich hin verotten?
Hätte man dann nicht auch ein "Zwischen-Lager" direkt hinter der französischen Grenze bauen können?

Bei fast einer Milliarde Steuergeldern pro jährlichem Transport wäre da doch sicherlich drüber nachzudenken?

Und warum muss das Material überhaupt unter die Erde? In den USA wird z.B. der Atommüll da gelagert, wo er anfällt: Jeweils neben dem Atomkraftwerk, welches den Müll Produziert hat.

Quelle: Die Zeit

Montag, 8. November 2010

Atomare Sicherheit? Nein Danke....

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Monitor will die Bundesregierung eine deutliche Absenkung des Schutzniveaus für Atomkraftwerke: Vorliegende Regierungsdokumente sollen die Verpflichtung der AKW-Betreiber, Atomreaktoren auf neuste Sicherheitsstandarts zu bringen, abschaffen.
Die Atomkraftwerke sollen einfach so weiter betrieben werden, wie sie sind - dafür will man auch zur Not das Atomgesetz ändern.
Anstatt wie bisher "Nachrüstungen die dem Stand von Wissenschaft und Technik genügen" vorzuschreiben, möchte man nun nur noch eine "Sorgfaltspflicht" im Gesetz haben.
Sogar das Klagerecht für Bürger soll eingeschränkt werden: Wenn in einem Atomkraftwerk etwas passiert, ist das halt höhere Gewalt -
Und sei sie von Angela Merkel.....

Quelle: Monitor-Magazin

Sonntag, 7. November 2010

Nuklear-Brennstäbe im LKW

Wussten Sie, dass radioaktive Brennstäbe auch "heimlich" und ohne besondere Bewachung durch das Land gefahren werden?
Ein verifizierter Bericht des Senders Radio Bremen zeigt die heimlichen Transporte samt Verladung zum weiteren Schiffstransport über Bremerhaven in die USA.
Die Bürger und selbst Landesregierungen bleiben ohne Informations- und Handlungsrechte.

Mit der Geheimhaltung steigen die Gefahren, mit der politischen Brisanz und mit der Handlungsfähigkeit der Bürger.
Was sicher ist, sind die Informationen, die ganz sicher nicht die Gefahrenbereiche (Atomindustrie, Ministerien, Behörden und Transportunternehmen) verlassen.


Video: Youtube 

Samstag, 6. November 2010

Video-Tipp: Frisch auf den Müll von der ARD



Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa 500.000 Lkw-Ladungen pro Jahr.
Für die bereits abgeschlossene ARD-Themenwoche ‘Essen ist Leben’ (23. – 29. Oktober 2010) hat Regisseur Valentin Thurn das Ausmaß dieser Verschwendung international recherchiert – in den Abfall-Containern der Großmärkte, Lagerhallen und Supermärkte.

Auf YouTube finden Sie den Dreiteiler - leider wie immer nur für eine begrenzte Zeit.

Trailer Teil1 Teil2 Teil3





Freitag, 5. November 2010

"Bienen-AIDS" durch Gen-Pflanzen?

Still und heimlich sterben die Bienen -
und das gleich massenweise.
Warum weiss niemand so recht.
Zumindest offiziell.
Die Folgen für das Ökosystem sind unberechenbar.

Seit einigen Jahren taucht immer wieder das Thema "Bienensterben" auf. Doch wie ernst die Lage ist, kommt leider nicht in der Öffentlichkeit an:
Die Biene erledigt 80 Prozent der gesamten Bestäubung aller Pflanzen.
Ohne Bienen wird es also kaum bestäubte Pflanzen geben; und somit auch kein Getreide, kein Brot, kein Fleisch und keine Burger oder Pizza. ( weiter lesen )

Donnerstag, 4. November 2010

Sparkasse fertigt psychologische Kundenprofile

Nach einem Bericht des NDR erstellte die Sparkasse Hamburg psychologische Profile ihrer Kunden, in denen die Kunden als "Bewahrer", "Hedonisten", "Abenteurer", "Genießer", "Performer", "Tolerante" und "Disziplinierte" eingeteilt wurden.
Darauf hin wurde der Kunde mit gezielter und "artgerechter" Werbung gefüttert.

Quelle: NDR.infoNDR.info , TAZ

Mittwoch, 3. November 2010

Paketbomben via UPS aus dem Yemen?

Erinnern Sie sich an die Paketbomben aus dem Jemen?
Die Yemen News Agency wies vor einigen Tagen auf ein kleines - aber sehr wichtiges - Detail hin:


"The official wondered how the media mentioned the name of Yemen reporting that an explosive device was found onboard a cargo plane that landed in London coming from Yemen. UPS planes never land or take off in Yemen, the official made clear."

Zu deutsch:  UPS landet und fliegt nicht vom Yemen aus. Und das ist nicht das einzige eigenartige Detail. (weiter lesen)

Dienstag, 2. November 2010

Kurioses: Rassismus aus der Spielkonsole

Das Sensorenpack "Kinect" für die XBox360 erkennt anscheinend Menschen mit dunkler Haut schlechter, als Menschen mit heller Haut; so haben es zwei Mitarbeiter von Spieleportal "GameSpot" heraus gefunden.
Microsoft ist das Problem bekannt - und kann derzeit nur darum bitten, die Hintergrundbeleuchtung höher zu drehen.

Quelle: GameSpot

Montag, 1. November 2010

Was ein süßes Handy:
Die ersten "Zuckerakkus" sind da

Sony entwickelt derweil seit Jahren "Zucker-Akkus". Zuletzt hatten Forscher an der Universität St. Louis im Jahr 2007 dafür entsprechende Konzepte vorgestellt. Ein Walkman ließ sich so mit einem  "Fitness-Drink" betreiben.

Nun stellte die Entwicklerin Daizi Zheng das zusammen mit Nokia entwickelte "Cola-Handy" Vor: Ein paar Schlücke aus der Blechbüchse und schon kann das Telefoniervergnügen los gehen.
Ob das Getränk anschließend noch trinkbar ist, lässt sich aber aus der Website nicht entnehmen - denn sonst kann man sein Handy demnächst bestimmt zum Coolen Telefonieren aus dem Automaten ziehen.
In London wurde nämlich vor einigen Tagen das erste Wegwerf-Handy für 1.25 Euro dem öffentlichen Markt präsentiert.

Quellen: Daizi Zheng , Focus 
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