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Montag, 21. April 2008

Wer auf einem US-Militärstützpunkt einkauft, lebt gefährlich:
Ein Wuppertaler sitzt seit dei Monaten im US-Gefängnis Kabul

Weil der afghanischstämmige Wuppertaler Gholam Z. auf einem US-Stützpunkt einen Rasierer kaufen wollte und Mobilfunkkarten verschiedener Länder bei sich hatte, machte er sich verdächtig...
Derweil sitzt der offenbar geistig verwirrte Deutsche seit drei Monaten auf der Luftwaffenbasis in Bagram (Afghanistan) in Haft.
Ihm wird lediglich vorgeworfen, sich unerlaubt auf einem amerikanischen Stützpunkt aufgehalten zu haben.

Er hatte Bargeld verschiedener Währungen und Telefonkarten mehrerer Länder dabei, was den US-Militärs reichte, um in ihn einen Terrorverdächtigen zu sehen.

Der deutsche Verfassungsschutz in Köln überprüfte den Supermarktterroristen und stellte fest, dass keine Anhaltspunkte gegen ihn vorliegen.

Die Regierung ist derweil bemüht, jeglichen Verdacht über eine Untätigkeit zu blocken. So ließ der Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) verkünden, dass sich die deutsche Botschaft vorbildlich um den Bundesbürger kümmern würde.
Eine Freilassung scheitert anscheinend an den umfassenden Sicherheitsgarantieen, welche die US-Regierung fordert: "Man kann jemanden, gegen den nichts vorliegt, nicht rund um die Uhr überwachen." ...

Quellen:
Die TAZ

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