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Freitag, 25. Mai 2007

Es ist sicher, dass sie nicht sicher sind.

Wie sicher ist eigentlich ihr Computer? Können Sie sich vor dem "Bundestrojaner" oder Virenattacken schützen?

Denken Sie lieber gar nicht darüber nach... und laden Sie lieber auch keine Sicherheitsupdates herunter, denn nun wird die Nutzung entsprechender Software zum Aufspüren von Sicherheitslecks - selbst für den eigenen Gebrauch - streng genommen als "Hackertools" verboten.
Selbst ihr Virenschutzprogramm befindet sich damit in der Grauzone!
Dieser Geniestreich wurde so grade mit den Stimmen von SchwarzRot, FDP und sogar den Grünen abgesegnet. <-- more -->Und als wäre dem nicht genug - der ausgeweitete §129a StGB Abs. 2 Satz 2 ( Bildung terroristischer Vereinigungen ), wir berichteten am 08.05.2007, stellt jeden Bürger der somit "Straftaten" nach dem neuen abgesegneten "Hackerparagraphen" begeht, gleich auf die Stufe eines Terroristen.
Zu deutsch: Wer sich einen Virenschutz-/Testprogramm gegen den "Bundestrojaner" herunter lädt, macht sich streng genommen nachhaltig strafbar und wird mit Gefängnis bestraft.

Denn wer eine Datenverarbeitung, beschrieben in §303b StGB, die für eine Behörde von wesentlicher Bedeutung ist nach §303a StGB unterdrückt oder unbrauchbar macht oder verändert, weil diese nach §202a nicht für ihn bestimmt sind, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft.
Schon der Versuch ist Strafbar.
Quellen:
Heise
Heise
Juris: §129a StGB
Juris: §303 StGB
Juris: §303a StGB
Juris: §202a StGB

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